Djatlov-Pass 4 – Geht nicht dorthin!

Gruppe 1 - Djatlov-Pass
Allgemein

DIE MANSEN

“Die Mansen zählen als eines von zwei Völkern zu den obugrischen Völkern. Sie sind die nächsten Verwandten der Chanten und Ungarn. Die Mansen wurden erstmals in schriftlichen Aufzeichnungen im Jahr 1396 erwähnt und seitdem bis Anfang des 20. Jahrhunderts von den Russen „Woguly" (Wogulen). Sie bezeichnen sich bis heute selbst als Mansen, da die Bezeichnung Wogulen von den Russen meist abwertend gemeint wurde. Sie zählen ca. 11 000 Personen.

Die meisten von ihnen leben im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen. Es muss gesagt werden, dass sich das Volk der Mansen durch ein Verschmelzen der einheimischen Stämme der steinzeitlichen Kultur des Ural mit den ugrischen Stämmen herausbildete. Und diese beiden Komponenten - die Kultur der Taiga-Jäger und Fischer sowie der nomadischen Viehzüchter aus den Steppen - sind in der Kultur des Volkes bis in die Gegenwart erhalten.

Ursprünglich lebten die Mansen im Ural und an dessen Westhängen, doch als im 11. bis 14. Jahrhundert in dieser Gegend die Komi und die Russen auftauchten, zogen sie in das Gebiet jenseits des Urals. Während des ersten Jahrtausends verließen die Vorfahren der Obugrier (Chanten und Mansen) die Region bei den Flüssen Petschora und Wytschegda und überquerte das Ural-Gebirge und erreichten das Ufer des unteren Ob im Nordwesten Sibiriens.

Es wird davon ausgegangen, dass die Chanten und Mansen sich während des 13. Jahrhunderts trennten und die Chanten nach Osten zogen. Die Trennung der ugrischen Völker und wurde durch die militärischen Interessen der Russen und Tataren an diesen Gebieten und ihren natürlichen Ressourcen beschleunigt.

Aufzeichnungen aus dem Jahr 1265 zeigen, dass Jugra, das Land der ugrischen Völker, von Novgorod anerkannt war.

Vom 13. bis zum 18. Jahrhundert kämpften die Chanten und Mansen, unter der Führung ihrer Oberhäupter, gegen die Tataren und die Russen schließlich wurden sie aber besiegt.

Daraufhin mussten sie Tribut zahlen, vom 14. bis zum 16. Jahrhundert sogar an beide.

Die Tataren mischten sich nicht in die Strukturen der mansischen Gesellschaft ein im Gegensatz zu den Russen, die mit ihren Feldzügen immer neue Länder erobern wollten.

Die Ankunft der sowjetischen Macht wurde durch große Versprechungen und Erwartungen für die Chanten und andere Völker des Nordens begleitet. 1925 wurde ein Komitee für die Völker des Nordens gegründet, mit der Absicht die Chanten, Mansen und Nenzen auf den Weg des Fortschritts zu führen. 1930 wurde der Nationale Bezirk der Chanten und Mansen gegründet. Durch den Angriff auf die alten Traditionen durch die neue Ideologie, begann die Verfolgung der Schamanen und die Zerstörung der mansischenVolksbräuche. Die Mansen aber wehrten sich und so gab es vor allem im 16. Jahrhundert immer wieder Aufstände. Die Mansen litten allerdings mehr unter den Russen als die Chanten, da die sich immer weiter nach Osten zurückzogen.

Im 15. Jahrhundert begann man die Mansen zu Christianisieren, was aber wenig erfolgreich war. Erst im zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden viele Mansen getauft. Sie blieben allerdings trotzdem immer Animismus und Schamanismus treu.

Ab dem 18. Jahrhundert kamen eine immer größere Anzahl von russischen Kaufleuten und Beamten nach Westsibirien. Sie forderten jede Menge Zahlungen griffen auf unlautere Geschäftspraktiken zurück und machten dadurch die lokale Bevölkerung wirtschaftlich abhängig. So wie auch bei den Chanten brachten die Russen auch zu den Mansen destruktive Gewohnheiten (Alkohol als der größte Fluch) in deren Alltag.

In den 1950er und 60er Jahren wurden große Gas- und Ölvorkommen in Westsibirien entdeckt. Die Menschen vor Ort, einschließlich der Mansen, erlebten nur negative Auswirkungen.

Vor allem die Umwelt wurde verschmutzt. Öl verunreinigte die Weiden und Gewässer die einmal mit Fischen gefüllt waren, die Gas- und Ölleitungen blockierten die Pfade der Rentiere und Waldbrände zerstörten die Wälder.

Jedes Jahr entstanden 20 000 – 25 000 Tonnen Verschmutzung. 50% des Erdgases wird einfach sinnlos verbrannt. Die Verschmutzung durch die Industrie reduziert die Fischgründe um ca. 10.000 Hektar pro Jahr.

Zur gleichen Zeit stieg die Bevölkerung im Gebiet der Chanten und Mansen explosionsartig an. Geologen, Erdölarbeiter, Straßenbauer und andere waren die neuen Bewohner. Die Mehrzahl dieser Neuankömmlinge war nur an Geld interessiert, so viel wie möglich davon in möglichst kurzer Zeit erwirtschaften. Arbeiten in den hohen Norden war profitabel, und als Entschädigung die Arbeiter waren verschiedene Privilegien eingeräumt.

Der Ansturm der Industrie führte zur Zwangsräumung der Mansen und veränderte ihr Umfeld, was zu vielen Schwierigkeiten für die Mansen führte und somit auch zur Frage ob die Mansen als Nation erhalten bleiben.

Bis 1979 übten nur mehr etwa 43% der Mansen führten ihre traditionellen Beschäftigungen aus, der Rest hatte Gelegenheitsjobs, war teilzeitbeschäftigt oder arbeitslos. Alkoholismus war daraufhin ein weit verbreitetes Phänomen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei nur 40 bis 45 Jahren und der Anteil der Selbstmorde ist hoch.

Durch das Verlassen der Region vor allem von den Frauen der Mansen um Arbeitsplätze zu finden, führte dazu, dass das Gleichgewicht der Geschlechter nicht Aufrecht erhalten werden konnte.

Durch die intensive Russifizierung sprechen auch 2 / 3 der Kinder ihre Muttersprache nicht. In der Gesellschaft überwiegt eine Diskriminierende Haltung gegenüber den Mansen.

Darum hat ein Teil der Mansen ein Leben in einem geschlossenen Kreis mit ihren Bräuchen, ihrer Sprache und Traditionen gewählt. Einige andere wiederum versuchten der verhöhnenden Haltung der Russen zu entgehen und versuchen nun selbst wie die Russen zu leben.

Die Entwicklung der Bevölkerungszahlen der Mansen, lässt darauf schließen, dass die Zahl der Mansen relativ konstant ist.

Allerdings reduziert sich die Zahl derer die Mansisch als Muttersprache sprechen stetig, was in der nachfolgenden Statistik nicht angegeben ist.” https://wiki.univie.ac.at/display/PraktikumWS11/Die+Mansen

Wir erkennen hieraus, dass die Mansen ein friedliches Naturvolk ist, das unter der sog. “Zivilsation” zu leiden hat. Sie gehen ihren Traditionen nach.

EREIGNISSE UND ABSTÜRZE IN DER GEGEND

Wenn man sich mit der Geschichte dieses “Berg der Toten” befasst, trifft man, mit diesem Ereignis, auf weitere zwei Ereignissen in dieser Gegend, bei denen ebenso neun Menschen ums Leben kamen. Kann das ein Zufall sein?

Tod von neun Mansen;

Tod von neun Bergsteigern und

Tod von neun Passagieren bei einem Flugzeugunfall.

Alles ein Zufall? Kann sein, kann aber auch nicht sein. Über die neuen toten Mansen fand ich leider nichts Glaubwürdiges im Netz, allerdings etwas zum Flugzeugabsturz:

Neun Tote bei Flugzeugabsturz im Ural

Der Absturz eines russischen Frachtflugzeugs im Ural hat alle neun Insassen das Leben gekostet. Im letzten Funkspruch soll die Besatzung von Rauch im Cockpit gesprochen haben.

Beim Absturz eines russischen Frachtflugzeugs im Ural sind am Montag alle neun Insassen ums Leben gekommen. Wahrscheinlich habe ein Triebwerkschaden zu dem Unglück geführt, erklärte das Verkehrsministerium in Moskau.

Die Besatzung habe in einem Funkspruch an die Flugsicherung von Rauch im Cockpit gesprochen, sagte eine Sprecherin. Darauf sei die Maschine des Typs AN-12 etwa zehn Kilometer vom Abflugort Tscheljabinsk abgestürzt. Das Flugzeug der Gesellschaft Moskowia sollte nach Perm fliegen.

Laut Berichten russischer Nachrichtenagenturen fanden Rettungskräfte die Leichen der Besatzungsmitglieder am Unglücksort. Fracht war demnach nicht an Bord. Flugzeuge des Typs AN-12 haben vier Motoren und gehören zum älteren Teil der russischen Luftflotte. http://www.sueddeutsche.de/panorama/russland-neun-tote-bei-flugzeugabsturz-im-ural-1.193722

Mögliche Todesursachen der Bergsteiger

Wir können über die tatsächliche Todesursache der neuen Bergsteiger lediglich spekulieren, denn wir wissen die tatsächlichen Ereignisse an diesem Abend nicht. Fest steht, dass hier weder der Yeti noch irgendwelche Außerirdische am Werke waren. Die Todesursache war irdischer Natur.

Doch müssen wir uns diesen möglichen Todesursachen der Vollständigkeit halber unsere Aufmerksamkeit widmen.

Yeti

Die offizielle Todesart laut der russischen Regierung war der Yeti. Dieser tötete die neun Bergsteiger in rasender Wut und riss der Ludmila auch ihren Zungengrund bei lebendigem Leib heraus.

Kann dies sein?

Nein, ein wildes Tier könnte die aufgetretenen Verletzungen einiger Bergsteiger durchaus erklären. Insbesondere den herausgerissenen Zungengrund der Ludmila, der bei lebendigem Leib herausgerissen sein musste.

Verabschieden wir uns hier von der Version eines Yeti, der die Bergsteiger derartig in Panik versetzte, die alle dazu veranlasste, überhastet das Heil in der Flucht zu suchen. Für russische Behörden wird allerdings diese Theorie offiziell aufrechterhalten, es wurde sogar darüber ein offizieller “Dokumentar”-Film gedreht.

Schauen wir uns diesen Film einmal an:

Zunächst wurde eine knapp zweistündige Dokumentation über Nichts gedreht. Eine Dokumentation, die zwei Stunden mit Nichts füllen musste. Hierzu wurde Tricktechnik und ellenlange Wiederholungen herbeigeholt.

"Als ich herausfand, dass einer der Studenten eine Zunge fehlte, wusste ich, dass dies nicht durch eine Lawine verursacht wurde. Etwas zerriss die Zunge dieser Frau ", erklärt Libecki flach im Film. Ominös fragte der Erzähler weiter: "Warum werden so viele Akten, die mit der Expedition zusammenhängen, klassifiziert?"

Ich weiß nicht, weil die Show es weder erklärt noch zeigt, dass solche Dateien überhaupt klassifiziert werden . Die Erzählung eines Mannes, die eine jahrzehntelange Erinnerung an eine militärische Stiefelabdeckung (eine Manschette) in der Nähe der Katastrophe hat, springt auf die Behauptung, dass "Irgendwie das Militär den Tatort vor der Suchpartei erreicht hat. Dennoch gibt es keine offizielle Aufzeichnung einer militärischen Präsenz in der Gegend, als die Wanderer starben.

Zusammenfassend ist diese Dokumention reine Unterhaltung, ohne irgendeinen tatsächliche Faktengrundlage. Machen wir weiter.

Infraschall

Tritt dieser Schall in bestimmten Frequenz auf, können die Sinnesorgane des Menschen derartig verwirrt werden, dass die Betroffenen z. B. in Panik geraten und Massnahmen vornehmen, die ein normaler Mensch niemals täte. Wie z. B. im Hochgebirge mit Unterwäsche aus einem Zelt vor einer nicht existenten Gefahr fliehen. Die Betroffenen beginnen zu halluzinieren, hören Geräusche, Stimmen oder sehen Bilder, die in ihrer eigenen Phantasie auftreten.

Kann dies hier auch geschehen sein?

Als Teil der technologischen Theorie gab es Anregungen, dass ein Infraschall für plötzliche unangenehme Gefühle unter den Bergsteigern verantwortlich gewesen sein könnte. Die neue Erforschung von seltenen Wetterphänomenen hat vorgeschlagen, dass ein "perfekter Sturm" die Bergsteiger in der Nacht erwischt hätte, sie in Panik geraten, dass sie aus dem Zelt geflohen wären und der brutalen Kälte zum Opfer fielen, bevor sie zu Sinnen kamen.

Donnie Eichar, die fünf Jahre lang den Vorfall erforschte und die gefährliche Wanderung selbst unternahm, glaubt, dass ein Windphänomen, das eine Karman-Wirbelstraße genannt wird, einen schrecklichen, kraftvollen Klang hervorgebracht haben könnte, der nachweislich irrationale Angst beim Menschen hervorruft. Wegen der einzigartigen Topographie des Berg der Toten, die eine perfekte Kuppelform ist, konnten die heftigen Winde, die durch den Pass blasen, verzogen werden, als sie die stumpfe Oberfläche trafen.

Der Wind, der in einer geraden Linie wehte, würde zu einer Reihe von kleinen, aber mächtigen Tornados verdreht werden, die an beiden Seiten des Passes zerreißen würden. Die Tornados, die sich schnell genug drehten, um die Dächer von dem Zelt zu zerreißen, hätten ein ohrenbetäubendes Geräusch geschaffen, auch wenn sie die Zelte verpasst hätten, wie Eichars Theorie nahelegt.

Aber unter bestimmten Umständen könnten sie auch ein subtileres und schreckliches Phänomen erzeugen, das als Infra-Sound bekannt ist. Das Gegenteil von Ultraschall, Infra-Sound, ist eine Art von Vibration in der Luft, die eine so niedrige Frequenz hat, dass sie nicht vom menschlichen Ohr aufgenommen werden kann. Aber eine Folge von Studien hat gezeigt, dass es deutliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper, einschließlich Verlust des Schlafes, Kurzatmigkeit und extreme Angst hervorruft.

Obwohl die Wissenschaft unglaublich klingt, glaubt Eichar, dass es die einzige logische Erklärung für die Situation ist, in der die Körper gefunden wurden. Obwohl Dead Mountain so fern und unzugänglich ist, dass das Wetterphänomen im Winter nicht direkt beobachtet werden kann, wurde es an ähnlich geformten Orten beobachtet, darunter der Rock von Gibraltar und eine Reihe anderer Gipfel.

Weitere rätselhafte Todesfälle am Berg der Toten

Leider waren die neun Bergsteiger nicht die einzigen Opfer des Kholat Syakhl.

Von 1960-61 verunglückten hier auch neun Piloten und Geologen, die hierher entsandt wurden.

Für eine Zeit wurden sämtliche Flüge in der Region völlig storniert. Unter den jüngsten Opfern des Berges war ein Crash von Mi-8 im Jahr 2009, bei dem die Piloten die bestehende inoffizielle No-Fly-Zone missachteten.

Glücklicherweise überlebten sie den Absturz, allerdings konnten sie nicht erklären, weshalb ihr Hubschrauber ohne jegliche Vorwarnung nach unten abgleitete, bis sie am Berghang zerschellten.

Nach dem Djatlov-Vorfall wiederholten zahlreiche Bergsteiger-Gruppen den dortigen Aufstieg, allerdings erreichte die Anzahl dieser Bergsteiger-Gruppen niemals die Zahl neun. Auch eine Bergsteiger-Gruppe von neuen Teilnehmer unternahm in den 2000-er Jahren den Aufstieg, ohne zu Schaden gekommen zu sein.

Zusammenfassend ist es sehr eigenartig, dass neun Mansen, neun Piloten und neun Bergsteiger genau an dieser Stelle ums Leben kamen, allerdings weitere nachfolgenden Bergsteiger-Gruppen mit neun Teilnehmern ohne Schaden zurückkehrten. Es kann demnach nicht an natürlichen Ursachen liegen, sondern an menschlichen Interaktionen.

Vielleicht wie die folgende?

KGB-Agenten - kontrollierte Umwelt

Wir erfuhren bereits, dass mindestens drei Mitglieder der Bergsteigermannschaft nachgewiesene KGB-Kontakte oder zumindest Geheimdienstkontakte pflegten, vielleicht auch zum CIA. Wir befassen uns hiermit später noch einmal.

Wäre es möglich, dass die restlichen sechs Bergsteiger in irgendeiner KGB- oder gar CIA-Massnahme hineingerieten und dort Augen- und Ohrenzeugen von Massnahmen wurden, die diese niemals erfahren sollten? Ging diese Massnahme schief und mussten daher sämtliche neuen Bergsteiger sterben? Weil sie zur falscher Zeit am falschen Ort waren?

Es wäre durchaus denkbar, dass Alexander Zolotaryov, Alexander Kolevatov und Yuri Krivonischenko KGB-Agenten auf einer Mission waren, um eine Zelle von CIA-Agenten aufzudecken.

Sie sollten radioaktive Proben liefern und dann die CIA-Agenten fotografieren, aber etwas ging schief und die CIA-Agenten töteten die Gruppe. Und derartige menschleere und einsame Gebirgsregionen waren begehrte Übergabeorte im Umfeld von Agenten. Und kontaminierte radioaktive Substanzen wurden von den Russen sehr gerne als Übergabematerial, als Lockvogel, benutzt, um feindliche CIA-Agenten anzulocken und sodann zu eliminieren.

Nach dieser Theorie wurden zwei oder mehr Mitglieder der Dyatlov-Gruppe vom KGB angeheuert, um einen gefälschten Beweis für radioaktive Kleidung zu liefern. Der Rest der Gruppe war über den tatsächlichen Grund der Bergsteigung nicht informiert.

Und diese Erklärung ist auch logisch im Zusammenhang der weiteren rätselhaften Fakten: Die radioaktive Kleidung und Nutzung von Strahlungsdetektoren, grauen Schaum auf Doroschenkos Gesicht, Abwesenheit von Schuhen und Oberbekleidung, mindestens 1 Kamera fehlt, etc.

Sie sehen, diese Theorie erklärt so Einiges. Auch den lückenhaften Lebenslauf der betroffenen KGB-Bergsteiger:

Semyon "Alexander" Zolotaryov *, ein 37-jähriger Junggeselle und Lehrer an einem abgelegenen Touristenzentrum, trat der Gruppe in letzter Minute bei. Er war ein Veteran mit jahrelanger Kämpfererfahrung, die für den NKVD kämpfte und eine rätselhafte Tätowierung trug, "DAERMMUAZUAYA". Bis zu diesem Tag bleibt das Wort in jede bekannte Sprache unübersetzt. Die Archive des Ural Polytechnischen Instituts zeigten ein bemerkenswertes Detail über Alexander Kolevatov: Vor der Übergabe an die Physik-Technische Abteilung am UPI arbeitete er in Moskau als Laborassistent in einer streng geheimen wissenschaftlichen Einrichtung, einem unbenannten "Atominstitut" bekannt "Postfach Nr. 3394".

Yuri Krivonischenko arbeitete in einer berüchtigten "PO Box *" - "Mayak " in Tscheljabinsk-4010, wo eine massive nukleare Katastrophe im Jahre 1957 geschah, die zweite mit größerem Ausmasse als Tschernobyl. Seine Arbeitskleidung wurde damals in Mayak verstrahlt; genau das Kleidungsstück, das er an diesem ereignisreichen Abend bei sich trug.

Das wahre Ziel der Bergsteiger, ohne die anderen sieben Mitglieder zu kennen, war, radioaktive Proben an einer Gruppe von Agenten der CIA zuzuführen und Bilder von den Spionen zu machen. Letzterer war unter dem Deckmantel der gewöhnlichen Touristen, die auf dem Berg der Toten kampierten. Das Treffen fand am 1. Februar statt, aber etwas ging schief, und die Amerikaner erkannten, dass das Trio ein Doppelspiel spielte. Ein Konflikt folgte: ein Kampf, eine Folter und das brutale Massaker der ganzen Gruppe.

Das Ganze ergibt Sinn. Oder waren gänzlich andere Umstände, die zum grauenhaften Tod der neun Bergsteiger führten? Etwas wie die Nachfolgende:

Spezialeinheiten

Oder vielleicht waren die neuen Bergsteiger tatsächlich lediglich normale Bergsteiger und niemand von ihnen hatte nachweislichen Geheimdienstkontakte.

Und diese neun Bergsteiger fanden sich nunmehr in einer militärischen Massnahme vor, sie wurden Zeugen von Tätigkeiten, die sie nicht sehen sollten und wurden daher von Spezialeinheiten beseitigt. Es könnten russische, aber auch ausländische Spezialeinheiten sein, die sich die Einsamkeit dieses Gebirgspasses für ihre heimlichen Aktivitäten aussuchten und von den neuen Bergsteiger in ihren Aktivitäten überrascht und als lästige Zeugen eliminiert wurden:

Russische

Eigenartig ist, dass von den Rettungsmannschaften zahlreiche Fußabdrücke im Schnee entdeckt wurden. Mangels Alternativen, wurde diese Fußspuren den neun Bergsteigern zugeordnet und diese Ermittlungstheorie wurde nie aus Schlüssigkeit untersucht.

Könnten diese Fußspuren Zeugnis davon sein, dass fremde Bergsteiger sich am Zelt der Djatlov-Gruppe zu schaffen machten?

Den Behörden war bekannt, dass es möglich wäre, sich in diese Region zu verirren, und man nahm in Kauf, lästige Zeugen zu eliminieren, denn es wurden hier R-12-Raketen getestet.

Darüber hinaus wurde die Heimatstadt der Studenten Swerdlowsk (jetzt Jekaterinburg) von mehreren Einheiten von Flugabwehrraketen umkreist.  Nicht vergessen werden sollte, dass Russland im Jahre 1958 wehrlos gegen amerikanische Spionageflugzeuge war. Die einzige Abwehr gegen diese Spionageflugzeugen war die Flak. Daher experimentierte man im Geheimen an weiteren Flugabwehrgeräten, wie die R-12-Rakete.

Die Gesamtumstände deuten darauf hin, dass die Studenten auf einem militärischen Testgebiet stolperten und entweder von sowjetischen Soldaten getötet wurden, die das Gebiet schützen oder durch die Einschläge von Raketen in Panik gerieten und zu ihrem Basiscamp flüchteten.

Sehen wir uns die weitere Alternative an:

USA

Stalins Geheimpolizei folgte jedem Ausländer, der sich in Russland aufhielt. Die einzige Möglichkeit für die CIA, irgendwelche Informationen zu erhalten, die entscheidend waren, war das illegale Spionage-System der CIA mit Russen.

Man brachte Einheimische dazu, ihr Land zu verraten und geheime Informationen über das russische Atomprogramm an die CIA zu verkaufen, denn Ausländer kamen nie in der Nähe von russichen Atomprogrammen, wie Majak. Der ideale Übergabeort waren einsame Gegenden, wie Bergregionen fernab jeglicher Siedlung, wie der Berg der Toten.

Doch das KGB wusste von diesem Treiben und setzte alles daran, diese ausländischen Agenten und ihre russischen Helfer zu identifizieren.

Zolotaryov und Krivonischenko könnten die besten Kandidaten für diese Lieferung gewesen sein. Krivonischenko arbeitete für eine geschlossene Einrichtung, die an der Entwicklung der sowjetischen Kernkraft beteiligt war. Es wäre logisch, davon auszugehen, dass ein junger und vielversprechender Student irgendwann von Agenten der westlichen Geheimdienste angesprochen wurde. Wenn er von den Spionen "berührt" wurde, hätte er dies einem "Osobisten" gemeldet, einem KGB-Agenten, der auf dem Gelände arbeitet. Dies würde Krivonischenko einen Pfandgegenstand in einer falschen Lieferung von radioaktivem Material machen. Aber er brauchte einen Mann, der ihn in einer schwierigen Situation entdecken konnte.

Viele Unterstützer dieser Theorie weisen auf Zolotaryov als möglichen zweiten Agenten hin.

Können Sie sich noch daran erinnern, dass Krivonischenko wegen eines öffentlichen Ärgernisses in Form von lautem, überschwenglichem Singen, bei der Anreise der Gruppe im Bahnhof verhaftet wurde? War dies lediglich ein Vorwand? Um ihm die radioaktive Kleidung zu überreichen? Dies ist durchaus denkbar, oder würden Sie mit einem radioaktiv verseuchtem Kleidungsstück durch die Lande fahren und Ihre Gesundheit gefährden?

Irgendwo und irgendwie musste dem KGB-Agenten das fingierte Lockmittel übergeben werden. Eine Verhaftung wäre der ideale Zeitpunkt und der glaubwürdige Umstand, der kein Aufsehen erregt.

Der Rest der Reise war geplant.

Irgendwo auf dem Weg sollten sie auf "verlorene Touristen" treffen. Die feindlichen Agenten würden identifiziert und die Bergsteigergruppe würde ahnungslos den planmäßigen Abstieg veranlassen. Etwas ging schrecklich schief und diese "Touristen" töteten einfach die ganze Gruppe. Das würde erklären, warum jemand aus dem Inneren des Zeltes ein Sichtschlitz schnitt, denn sie wollten die Lage der Feinde sehen. Es waren die feindlichen Agenten, die die Umgebung absuchten.

Die CIA-Agenten erkannten, dass mit ihnen ein falsches Spiel gespielt wurde, daher mussten alle neun Bergsteiger als Zeugen sterben. Das würde auch den Tod der ersten fünf Mitglieder erklären. Die CIA-Agenten ließen sie einfach in der Kälte sterben, um ihre Anwesenheit zu verbergen.

Sodann fiel ihnen ein, dass noch vier andere lästige Zeugen fehlten, mitsamt dem Tagebuch und einer dritten Kamera mit verräterischen Fotos von ihnen. Diese Vier versteckten sich sehr gut.

Und diese “Touristen” besassen zwei Paar Schuhe, ein Paar als Kälteschutz, das andere Paar für Lockspuren im Schnee. Bis auf zwei Bergsteiger hatten die anderen sieben Bergsteiger kein Schuhwerk an. Anstatt sofort an Unterkühlung zu sterben, entwickelten die Bergsteiger einen zähen Überlebenswillen und unternahmen zum Erstaunen der CIA-Agenten alles Mögliche, um am Leben zu bleiben. Das war allerdings nicht der Plan der Agenten. Sie hatten es letztendlich leid und begannen, die lästigen Zeugen nun zu liquidieren.

Letzendlich wurden alle neun Bergsteiger getötet, die dritte Kamera entwendet und das Tagebuch vernichtet. Das radioaktive Kleidungsstück blieb zurück.

Mansi Eingeborene

Oder sind die Mansi doch nicht so friedlich, wie sie vorgehen zu sein? Wurden die Bergsteiger von den Mansi getötet, weil sie ihren heiligen Berg durch ihre Anwesenheit schändeten und trotz deutlicher Warnung hinaufstiegen?

Nun, dieser Theorie kann ich mich nicht anschließen. Die Bergsteiger wurden eindringlich von einem Mansi davor gewarnt, diesen Pfad nicht zu folgen, da die neun Bergsteiger einen heiligen Ort der Mansi betreten würden. Die Mansi sind friedliche Einheimische.

Vielleicht waren es tatsächlich natürliche Ursachen, Ursachen, die in der Nahrung der Bergsteiger versteckt waren oder versehentlich in die Nahrung der Bergsteiger kam, wie dieser nachfolgende Pilz?

Shrooms (Fliegenpilz)

Fliegenpilze (Amanita Muscaria) sind sehr giftig, aber sie werden weniger tödlich, wenn sie ausgetrocknet sind. Günstigerweise wachsen sie am häufigsten unter Pinien, wie sie in der Nähe des Zeltes wuchsen.

Nun, fest steht, dass die jungen Bergsteiger nicht aus freiem Willen den Notabstieg zum Basislager unternahmen, sondern das Etwas Gefährliches in der Nähe ihres Zeltes geschehen sein musste. Sie wurden angegriffen und unternahmen alles Notwendige, um dieser Gefahr zu entgehen.

Zwar sind die Mansi friedlich. Könnte es allerdings sein, dass ein Stamm unter Einwirkung dieses Pilzes im Tötungsrausch geriet und die Bergsteiger angriff, um sie zu töten?

Theorie 1

Khanty Jäger, die unter Einfluss dies Pilzes in Tötungsrausch gerieten, töteten Rustem Slobodin mit einem dynamischen Kopfstoß und sprangen auf seinem Brustkorb herum, bis sämtliche Rippen brachen.

Juri Doroschenko, Lyuda Dubinina und Semyon Zolotoryov waren entsetzt vom Geschehen und begannen, aus dem Zelt zu schleichen und einen Notabstieg zu versuchen, weshalb sie zum Wald schlichen und dort weiter schauten.

Theorie 2

Die Möglichkeit ist, dass die Gruppe die Pilze entweder absichtlich oder unabsichtlich aufgenommen und das Delirium und das Schwitzen mit akuten Dosen erlitten hatte. Dies würde erklären, was das bizarre Verhalten der Gruppe in dieser letzten Nacht zu sein scheint.

Wurden die neun Bergsteiger Opfer einer Lawine und mussten daher in Unterwäsche aus ihrem zerstörten Zelt fliehen? Allerdings beweisen Tatortbilder, dass das Zelt eingestürzt, jedoch nicht unter meterdickem Eis verschüttet war. Die Bergsteiger wiesen auch keine Verletzungen auf, die für eine Lawine typisch waren, wie Frakturen etc. Aber gehen wir einmal dieser Theorie nach.

Lawine

Lawinengefahr ist dieser Region nicht üblich. Der Kholat-Syakhl-Berg ist nicht sehr groß und nicht sehr steil. Darüber hinaus deuten die Gegner dieser Theorie darauf hin, dass touristische Tagebücher eine ziemlich dünne Schneedecke meldeten. Diese Tatsachen schließen jedoch nicht die Möglichkeit einer kleinen Lawine aus. Ein Teil der oberen Schneeschicht hätte sich als Schnee-Platte lösen und das Zelt der Bergsteiger verschütten können. Doch dies passt nicht mit den Aufnahmen der Bergsteiger überein. Dort ist dokumentiert, dass die Bergsteiger den Zeltplatz vom Schnee bis auf dem gefrorenen Boden freiräumten, um das Zelt sodann darauf zu platzieren. Man muss berücksichtigen, dass die Bergsteigergruppe sehr erfahrene Bergsteiger waren, die diese Gegend bereits bereisten.

Das Zelt wurde daher zum Kälteschutz mit einer Lage Schnee umringt, um das Innere warm zu halten. Bei der hastigen Flucht der Bergsteiger stürzte das Zelt ein oder wurde von den Aggressoren zerstört, um keine weitere Unterschlupfmöglichkeit für die Bergsteiger zu bieten.

Kommen wir zu einer Möglichkeit, die sehr weit an den Haaren herbeigezogen wurde, der Vollständigkeit halber jedoch erwähnt werden muss:

UFO

Gelegentlich behaupten einige der Verschwörungstheoretiker, dass ein UFO die Gruppe aus ihrem Zelt verscheuchte. Denn etwa zur selben Zeit des Aufleuchtens dieses “UFOS” starteten sowjetische Streitkräfte mehrere Raketen aus der Baykanur-Basis, die in im Norden des Uralgebirges einschlagen sollten. Augenzeugen sahen pulsierende, rötliche Lichter am Himmel.

Nun, das kann einfach erklärt werden. Wir gehen einmal davon aus, dass die Bergsteigergruppe inmitten eines militärischen Übungsplatzes für Raketen geriet und von den Einschlägen der Raketen überrascht wurden. Stellen Sie sich einmal vor, die gelangen völlig unschuldig in ein Übungsgelände, um sie herum schlagen Raketen ein. Sie können nicht fliehen, weil Kameraden von ihnen von den Detonationen schwer verletzt wurden und nicht transportfähig sind. Sie möchten sie nicht alleine und hilflos zurücklassen oder Sie können nicht fliehen, weil Sie weitere Raketeneinschläge befürchten.

Sie haben keinerlei Funkmöglichkeiten und die nächste menschliche Siedlung ist Tagesmärsche entfernt. Was machen Sie? Ausharren und von Detonationen getroffen werden? Es ist stockdunkel, kalt und die Raketen schlagen ein.

Sie unternehmen das, was Sie gelernt haben: Sie schießen NOTRAKETEN ab!

Das waren die pulsierenden, rötlichen Lichter am Himmel im Ural! Und keine UFOS!

Wir fassen zusammen, dass die Möglichkeit besteht, dass die Bergsteiger von Raketeneinschlägen getötet wurden. Vielleicht wurde das russische Militär erst durch die Notraketen auf die Gruppe inmitten des Testgeländes aufmerksam, und tötete sie dann anschließend, um das Geheimnis zu bewahren. Wir wissen es nicht letztendlich.

Als Beweis gibt es ein Telegramm der Suchmannschaft, die an das Hauptquartier der geschickt wird:

RADIOGRAMM ZU SULMAN

3 / 2-59 yr. - 18:30

[...] das Hauptgeheimnis der Tragödie bleibt der Ausgang der ganzen Gruppe aus dem Zelt [...]

Der Grund könnte ein außergewöhnliches Naturphänomen sein, wie der Einschlag einer Rakete, die am 1. FEBRUAR IN IVDEL und von Karelins Gruppe [Stopp]

Morgen werden wir die Suche fortsetzen [Ende]

Seit der Zeit der Suche Party-Operation gab es Gerüchte von einem geheimen Trainingsgelände irgendwo in der Nähe der Bergseite des Unfalls. Die Einheimischen erzählen immer noch Legenden von Treffen mit Militärpatrouillen in der Mitte der Taiga.

Eine Konferenz von 2008 an der Staatlichen Technischen Universität Ural, zusammen mit der Dyatlov Group Memorial Foundation, entschied, dass militärische Tests schuld waren. Der Bundesamt für Sicherheit hat darauf hingewiesen, dass alle Beteiligten längst gestorben sind.

Zusammenfassung bis hierher:

Neun Bergsteiger einer Technischen Universität, erfahrene Bergsteiger mit jahrelanger Bergerfahrung, machen sich auf, um den Ural zu besteigen, Ziel ist ein Berg, den sie bereits mehrfach bestiegen haben. Die Anreise beginnt fröhlich und ausgelassen, die werden in den einzelnen Etappen der Anfahrt und des Aufstieges von den Einheimischen interessiert und gastfreundlich aufgenommen.

Der Aufstieg zum Berg beginnt und zunächst verläuft alles planmäßig. Durch eine Veränderung der Naturgegebenheiten verirrt sich die erfahrene Bergsteigergruppe, anfangs unbewußt, letztendlich stellen sie dennoch bewusst fest, dass sie sich gänzlich verirrt hatten.

Ihnen war nicht mehr bewusst, wo genau sie sich tatsächlich befanden und folgen irgendwelche Schneespuren, in der Hoffnung, doch noch ihr Ziel zu erreichen. Doch anstatt ostwärts zum Zielberg, biegen sie immer weiter westwärts ab, zum Berg der Toten, das Heiligtum der Mansi. Irgendwann auf ihrem Weg westwärts treffen sie auch auf einem Mansi, der sie davor warnt, den Berg der Toten zu besteigen, da dieser Berg das Heiligtum der Mansi sei und Unglück brächte. Tatsächlich entdecken die Bergsteiger später an den Bäumen des Waldes, den sie durchqueren, aufgebrachte Warnzeichen der einheimischen Mansi, die Wanderer davor warnen, weiter zu gehen.

Sie ignorieren die Warnhinweise, hatten sich nun unbewußt weiter westwärts verirrt, glauben dennoch, ihrem tatsächlichen Ziel näher zu kommen. Am Ende des Waldes errichten sie ein Basislager und lassen dort das Hauptgepäck zurück, um weiter aufzusteigen. Auf einem ihnen unbekannten Berghang bemerken sie, dass sie gänzlich falsch sind. Es kommt ein Schneesturm auf, es wird dunkel. Sie errichten ein Zelt, seltsamerweise nicht zwischen den Felsen des Hanges, sondern auf freiem Feld, wo sie der Wucht des Sturmes schutzlos ausgesetzt sind. Im Tagebuch der Bergsteiger ist dazu zu lesen, dass sie gänzlich erschöpft waren und keinerlei Kraft mehr hatten, abzusteigen oder noch in den Felsen ein Zelt zu errichten. Sie beschließen, hier bis zum Morgen zu warten und dann zum Basislager zurückzugehen.

Ab hieran muss etwas Schreckliches geschehen sein. Entweder doch eine Lawine. Eine gescheiterte CIA-/KGB-Übergabe. Ein Überfall eines drogenwahnsinnigen Mansi-Stammes oder Detonationen von Raketeneinschlägen.

Wir wissen nur, das Etwas die Bergsteiger dazu veranlasste, ihr Heil im Wald zu suchen und auf ihrem Weg dorthin Notraketen abzuschießen, die von Augenzeugen an diesem Abend von diesem Ort tatsächlich und faktisch gesehen wurden.

In den Tagebüchern befinden sich normale Aufzeichnungen. Das letzte Foto bildet einen Soldaten mit Pistolenholster an einem Baum ab, der eine Sturmmaske trägt. In der Höhle wurde ein Bergsteiger gefunden, der offensichtlich einen Brief schreiben wollte.

Alle neun Bergsteiger kamen an diesem Abend ums Leben.

Ich halte mich an bekannte und dokumentierte Fakten.

Was ist tatsächlich geschehen?

Nun, zunächst bleibt festzuhalten, dass wir die wahren Begebenheiten an diesem Abend nicht wissen, da alle möglichen Zeugen verstorben sind. Es bleiben Spekutationen über die Ereignisse an diesem schrecklichen Abend überig.

Wir müssen daher Vermutungen heranziehen, die möglichst genau an die Fakten heranreichen.

Die Fakten sind:

  • Fundorte der Toten;
  • Verletzungen der Toten;
  • festgestellte Spuren;
  • die Lebensläufe der Toten
  • die schriftlichen Aufzeichnungen und die Fotos der Toten;
  • Augenzeugen in ihren Aufenthalten sowie
  • die politische Lage zu dieser Zeit.

Ferner die Tatsache, dass wir es hier mit sehr erfahrenen Bergsteigern zu tun haben.

Desweiteren müssen wir von übernatürlichen Umständen Abstand nehmen, da ausschließlich wahre Fakten herangezogen werden müssen. Somit fallen UFOS und der Yeti gänzlich als unmöglich weg.

Der Infraschall empfinde ich persönlich aus mögliche Ursache, allerdings passen die damit verbundenen Schlüsse nicht zu den Fakten und den Spuren.

Wahnsinnige Mansi, die einen Fliegenpilz aßen und im Rausch die Bergsteiger fallen ebenso weg, da die russischen Behörden im Anschluß die Mansi folterten und zum Schluss kamen, da die Mörder der Bergsteiger keine Mansi waren.

Bleiben Spionage und Waffentests übrig. Legen wir diese möglichen Ereignisse als Tatsache an, passen auch die Abläufe anhand der Fakten wieder.

Wurden die neun Bergsteiger Opfer eines schiefgelaufenen Spionagevorfalles? Oder gar Opfer eines Waffentestes der Russen?

Nun, gehen wir die Abläufe an, indem wir davon ausgehen, dass Spionage im Spiel war:

Todesursache Spionage

Drei der Bergsteiger hatten nachweisliche KGB-Kontakte in ihren Lebensläufen. Einer der Drei war sogar als Ingenieur in Mayak stationiert, wobei seine Kleidungsstücke radioaktiv verseucht wurden.

Eines dieser verseuchten Kleidungsstücke sollte an jedem Ort CIA-Agenten übergeben werden, wobei diese CIA-Agenten fotografiert und idendifiziert werden.

Die CIA-Agenten erkannten die Falle und töteten die neun Bergsteiger, um an die Kamera und allen schriftlichen Aufzeichnungen der Bergsteiger zu kommen.

Gehen wir die Ereignisse anhand dieser Möglichkeit nach, indem wir weiter annehmen, dass die drei KGB-Spione auf den Kurs der Bergsteigergruppe zum Berg der Toten indirekten Einfluss nahmen. Denn die Gruppe musste vom tatsächlichen Ziel zum Übergabeort abgebracht werden.

So ergibt sich folgender möglicher REISEABLAUF:

23.01.59, Jekaterinenburg

Unterbringung in einem Hotelzimmer in Jekaterinenburg, von dort mit dem Zug Weiterreise nach Serov.

24.01.59, Servov

Die Studenten sind erfreut und übermütig, stimmen Lieder an, halt jugendlicher Überschwang, der bei den Ordnungskräften nicht gut ankommt, daher werden die Jugendlichen aus dem Bahnhof Serov von Polizisten entfernt.

Sie finden Unterkunft in der nahen Schule des Ortes, wo sie interessierte Schülern Rede und Antwort stehen müssen, was ihnen sehr großen Spass bereitet.

18.30 h: Weiterreise mit dem Zug nach Ivdel.

25.01.59, Ivdel

12.00 h: Ankommen im Bahnhof Ivdel. Unterbringung in einem gemeinsamen  Hotelzimmer, wo sie morgens um 09.00 h aufwachen. Sie nehmen ein Frühstück im Hotel ein und fahren gegen 13.10 h mit einem gemieteten LKW zum 41. Bezirk, Region Kamtschatka, wo sie gegen 16.30 h ankommen.

26.01.59, 41. Bezirk, Kamtschatka

Sie nehmen dort eine Herbergsunterkunft.

27.01.59

Übernachtet in dieser Herberge. Nach dem Mittagessen Aufbruch zur Nord-2-Siedlung, Soswa, 24 km entfernt. Gutes Wetter. Warteten seit 16.00 h auf ein Pferd für den Pferdeschlitten, das dann doch um 16.30 h endlich kommt. Vom Einheimischen Ognev wird ihnen der Reiseverlauf nach Nord-2, Soswa, erklärt. Sie kaufen noch vier frische, warme Brote, wovon sie gleich zwei Brote verzehren. Sie kommen nur langsam voran, lediglich acht Kilometer, Schuld hatte das Pferd. Sie finden das Haus in Soswa, und redeten bis 03.00 h morgens.

28.01.59, Nord-2-Siedlung Soswa, 1. Tag des Aufstiegs

Yuri erkrankt, will umkehren, die Männer suchen noch rasch nach Mineralien, finden jedoch nur Pyrit und Quarzadern. Yuri kehrt um.

11:45 h. Sie folgen dem Fluß Lozna. Glatte Eisflächen und waldig.

17.30 h. Aufbau des Nachtlagers am Fluß Lozna.

29.01.59, Ufer der Lozna, 2. Tag des Aufstiegs

Von Lozna Aufstieg nach Auspiya, sie folgen einem Mansiweg.

30.01.59, Fluß Auspiya, 3. Tag des Aufstiegs

Schneesturm. Folgen einem Schlittenpfad. Mansi-Begegnung (Warnung, diesen Weg zum Berg der Toten nicht zu folgen). Mansi-Baum-Zeichen entdeckt.

Gruppe hatte sich hier verirrt, sie finden keinerlei Anhaltspunkte mehr für die entscheidende Richtung. Folgen verwirrt irgendwelche Spuren im Schnee. Weiterkommen auf dem Fluß Auspiya mangels Vereisung nicht mehr möglich.

31.01.59, 4. Tag des Aufstiegs

Folgen Mansipfad und Hirschpfad im Wald. Keine deutlichen Spuren im Schnee vorhanden. Schlechte Sicht, verirrt. Folgen dem Auspiya-Tal Richtung Baumgrenze, Zeltlager, gänzlich erschöpft und müde.

01.02.59, 5. Tag des Aufstiegs, mögliches Geschehen

Sie erkannten ihre Kursabweichung von der geplanten Richtung, doch aufgrund sehr schlechtem Wetters, heftigen Schneesstürmenm und rasch stürzenden Temperaturen an die Minus dreißig Grad war an einem Abstieg zum Basislager des Vortages zu gefährlich.

Sie errichteten daher ein Zeltlager inmitten des Berghanges, auf freiem Feld, hier, wo sie den Stürmen und dem heftigen Schneefall ungehindert ausgeliefert waren. Es stellt sich die Frage, weshalb erfahrene Bergsteiger nicht dem Schutz der benachbarten Felsen für ein einfaches Zeltlager nutzten?

Waren sie bereits gesundheitlich beeinträchtigt, erschöpft und müde, dass sie eine derartige Fehlentscheidung trafen? Oder hinderte sie etwas oder jemand daran, die schützenden Felsen als Zeltlager zu nutzen?

Auf jeden Fall hoben sie den Schnee weg, um auf gefrorenem Boden ihr Zelt zu errichten.

Sie nahmen das Abendessen zwischen sechs und sieben Uhr Abends ein und ein oder zwei Mitglieder, vermutlich Semen Zolotarev und Nicolai Thibeaux-Brignolle verließen das Lager, beide wollten vorgeblich draußen urinieren. Sie fand man später in Bergsteigerkleidung im Wald.

Von hier an musste etwas geschehen sein. Etwas, was die Bergsteigergruppe dazu veranlasste, ohne geeignete Kleidung im Schleichschritt das schützende Zelt zu verlassen und bei Temperaturen von minus dreißig Grad das Weite zu suchen. Dass sie regelrecht geschlichen sein mußten, bewies das angefertigte Foto von den Schrittfolgen um das Zelt, das nahe Schritte und vorsichtiges Auftreten nachweist.

Was kann dort geschehen sein? Was ist derartig bedrohlich, das erfahrene Bergsteiger dazu veranlasst, Sichtschlitze im schützenden Zelt zu schneiden? Derartig mächtig, das erfahrene Bergsteiger dazu veranlasst, in leichter Schlafkleidung aus dem Zelt zu schleichen und sich in weiter Umgebung bei gewaltigen Minusgraden in Unterwäsche vor dem Bedrohlichen zu verstecken?

Was ist geschehen, dass Bergsteiger, dem Erfrieren nahe, daran hindert, stundenlang, das rettende Zelt aufzusuchen?

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