Novemberrevolution 1919: Eberts Verrat an die deutsche Arbeiterschaft

Kieler Matrosenaufstand 1918
Allgemein

“Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!”

Sicherlich kennen Sie auch diesen flotten Spruch, der damals wie heute gänzlich zutreffend ist. Keine andere deutsche Partei hat ihre Anhängerschaft unter Friedrich Ebert derartig verraten, wie die damalige SPD (vereinfacht nunmehr SPD genannt). Ebert ließ im Laufe der deutschen Revolution friedfertige Arbeiter, Soldaten, Matrosen, Frauen und Kinder auf Berlins Straßen von Freikorps (Söldnern) zusammenschießen und sich anschließend - ohne eine Wimper über seine Leichen zu zucken - zum ersten Präsidenten wählen. Durch Intrigen, geheime Absprachen mit der Reichswehr und Vetternwirtschaft innerhalb der SPD schoß sich der heute gefeierte Ebert an die Spitze der Weimarer Republik. An die toten Matrosen, Arbeiter und Soldaten, die auf sein Blut-Konto gehen, wird heute nicht gedacht.

Juli 1914 - Kriegskredite und die SPD

Bereits unter Bismarck wurden die Sozialisten verfolgt und gejagt - zu recht, wie sich Jahre später, im Vorabend des Ersten Weltkriegs sowie am Ende desselben, herausstellte. Die SPD hat sich die deutsche Arbeiterschaft auf die Fahne geschrieben, und doch hält sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit die vollen Hände auf und schreit hier, wenn es darum geht, Arbeitnehmer zu verraten, sich zu bereichern und mit hochdotierten Posten zu dekorieren. Das wussten bereits der “alte” Kaiser und Bismarck. An dieser Angewohnheit hat sich auch bis heute nichts geändert.

Im Zuge der Bündniszusage des Deutschen Kaiserreiches an Österreich-Ungarn standen im Juli 1914 die Bewilligung der Kriegskredite durch den Reichstag an. Hierbei hatte die SPD die Gelegenheit, den drohenden Krieg zu verhindern und deutsche Arbeiter und Soldaten zu schützen, indem sie die Bewilligung der Kriegskredite einfach verweigert. Doch die verdienstreiche Aussicht auf gute Posten und Gelder war so drängend, dass die SPD diese zustimmte.

In den nächsten Jahren dreht sich die SPD im Reichstag stets nach dem gerade wehenden Winde, von der Begeisterung zum Kriege wehte sie ab zum erbitternden Kriegsbeender, je, wie die politische Lage gerade im Reichstag war.

Oktober 1918 - Erster Weltkrieg

Nach dem Kriegseintritt der VSA herrschte in der OHL helle Aufregung und Panik. Durch diesen Eintritt war der Krieg für Deutschland nicht mehr zu gewinnen. Bereits in den Monaten zuvor wurden Kriegsgegner verhaftet und an die Front geschickt. Das Volk hungert, die Soldaten sind kriegsmüde. Die Stimmungslage im Reich ist drückend-aggressiv. Jeder will endlich Frieden haben. Offener Widerstand in Form des linksextremen Spartakusbundes bricht sich Bahn, auch innerhalb der Reichswehr und der Marine. Ludendorff trägt darauf, mit dem Alliierten Frieden zu schließen - und das sofort.

Diese wiederum verlangen, dass eine demokratische Verfassung aufgesetzt wird und der Kaiser abdankt. Doch dieser denkt nicht daran. Ludendorff verlangt, dass die SPD nunmehr die Regierungsverantwortung übernehmen soll, “da diese Deutschland diese Suppe eingebrockt hatte!

Geheimabrede Max von Baden mit Ebert

Kanzler Max von Baden verabredet im Geheimen mit Ebert, dass eine verfassungswidrige Machtübergabe an Ebert nur möglich ist, wenn der Regent zukünftig die Regierung übernehme. Ebert sagt dem zu.

Zwischenzeitlich überschlagen sich die Ereignisse im Reich. Die Admiralität wollte einen Entscheidungsschlag mit den Kriegsschiffen gegen England suchen, doch die Matrosen meutern. Dieser Matrosenaufstand zieht von Kiel über das gesamte Reich hinweg und erreicht nun auch Berlin, wo 3000 Soldaten das Stadtschloß besetzen. Arbeiter und Soldaten im Reich bilden Arbeiter- und Soldatenräte und übernehmen die Reichsführung. Ebert entsandte Noske nach Kiel, um Zusagen an die Aufständischen zu machen, um die Revolution einzudämmen.

Die VSA drohen mit Fortsetzung der Kampfhandlungen, wenn nicht endlich eine demokratische Verfassung im  Reich gelte und der Kaiser endlich abdanke. In seiner Not läßt Kanzler Max von Baden eine Erklärung verkünden, der Kaiser habe abgedankt.

Revolution in Berlin 09.11.1918

In Berlin versammeln sich Arbeiter auf den Straßen, sie bilden Arbeiter- und Soldatenräte. Hunderte Arbeiter umringen den Tagungsort der SPD. Scheidemann wird von aufgebrachten Arbeitern umringt. In seiner Not verkündet er””Das Alte und das Morsche - die Monarchie hat abgedankt! Es lebe die Republik!”

Weiter entfernt verkündet der Spartakistenführer Liebknecht “die sozialiste Republik der Arbeiter- und Soldatenräte”. Ebert ist entsetzt, jedoch sah er jetzt eine Möglichkeit, wie er die SPD ohne die Arbeiterschaft zu Ansehen bringen kann und sich einen lohnenden Posten übereignen lassen könnte. Da nun die Republik ausgerufen wurde, der Kaiser abgedankt hatte, war er nicht mehr an seiner Vereinbarung mit von Baden gebunden. Er droht Max von Baden und läßt sich die Regierungsvereinbarung übergeben.

Die Ausgangssituation - 09.11.1918

Ebert dachte gar nicht daran, eine Arbeiter- und Soldatenrepublik aufzubauen. Er wollte nun eine demokratische Republik mit sich als Präsident an der Spitze, einen guten Posten mit viel Geld. Gäbe es da nicht die Arbeiter und Soldaten, die eine Revolution möchten. Es galt, sich an die Spitze dieser Räte wählen zu lassen und diese Revolution hinterrücks zu ersticken. Ebert gab daher vor, auf der Seite der einfachen Arbeiter und Soldaten zu sein, um diese hinterrücks, mit falschem Spiel, zu verraten.

Glücklicherweise klingelte General Groener bei Ebert an und sagt diesem die Rückendeckung der Reichswehr zu.

Am 10.11.1918 läßt sich Ebert bei einer Tagung der Arbeiter- und Soldatenräte zum Anführer des “Rat der Volksbeauftragten” wählen und sagt eine Nationalversammlung mit Wahlen zu. Zwischen dem 16.12. - 20.12.1918 fand der Kongreß der Räte statt.

Marinesoldaten ohne Sold

Die im Stadtschloß stationierten Marinesoldaten erhielten bislang keinen Sold, obwohl er ihnen versprochen wurde. Es standen 80.000 Mark zur Zahlung offen. Wütend besetzten sie daher die Reichskanzlei und bestehen auf ihren Sold. Nachdem Ebert sich weigert, diesen zu zahlen, nehmen die Matronen Wels als Geißel, bis der Sold bezahlt wurde. Kurt Schleicher sagt die eingeschlossene Regierung und Ebert sofort Hilfe zu. Als Schleichers Soldaten die Kanzlei stürmten, dreht sich Ebert Meinung erneut dem wehenden Winde zu. Als die Soldaten das Gebäude von Matrosen räumen wollte, weigert sich Ebert, dem zuzustimmen. Als die Matrosen weiterhin auf ihren Sold pochen und zum Stadtschloß zurück stürmen, läßt Ebert auf sie und dem Schloß schießen. Ein Wendehals sondergleichen.

Als die Regierungsoldaten auf das Schloß schießen lassen, kommen den Matrosen in höchster Berliner Bürger zur Hilfe und versammeln sich zu Tausenden rings um den Palast. Die Soldaten ziehen ab.

Absetzung Eichhorns und die Spartakisten

Ebert läßt den Berliner Polizeipräsidenten absetzen. Es kommt nun zum Spartakusaufstand. Regierungssoldaten und der Widerstand liefern sich in Berliner Straßen und in weiten Teilen des Reiches Kämpfe.

Ebert hofft darauf, dass zurückkehrende Reichswehrsoldaten nach Berlin die Lage richten werden, doch diese schließen sich den Spartakisten an. Noske sagt Ebert zu, die Lage mit Söldnern Herr zu werden. Wie bereits gesagt, war Ebert eigentlich der Anführer der Revolution, doch diesmal hatte er die einmalige Möglichkeit, diesen Aufstand blutig niederzuschlagen und sich zum Reichspräsidenten wählen zu lassen.

Ohne die Arbeiter- und Soldatenräte konnte Ebert mit Hilfe und Unterstützung der Reichswehr den Aufstand niederwälzen und sich und die SPD mit guten Posten in der Regierung versorgen. Ebert stimmt zu.

06.01.1919 - Die Niederschlagung der Revolution - Ermordung von Rosa Luxemburg und Liebknechts

Als Reaktion der Absetzung des Polizeipräsidenten rief die Mehrheits-SPD die Arbeiter landesweit zum Generalstreik gegen Ebert auf. Tausende Arbeiter folgten diesem Aufruf. Die Berliner Strassen waren überfüllt mit Streikenden. Die Matrosen besetzten das Verlagsviertel Berlins. Es kam nun die Stunde Eberts. Dieser ließ in den Straßen Berlins von seinen Soldaten mit Maschinengewehren auf die Streikenden schießen. Auch im Verlagsviertel wurde die Revolution blutig niedergeschlagen. Die von Matrosen besetzten Verlage wurden von Eberts Soldaten scharf beschossen, alle 1500 Matrosen und andere Streikende auf Eberts Befehl standesrechtlich erschossen.

Eberts Truppen ermordeten ebenso Liebknecht und Luxemburg.

Im gesamten Reich schossen Eberts Truppen die Revolution zusammen.

Die SPD unter Ebert ließ sich nach dem Morden feiern und Ebert wurde zum ersten Reichspräsidenten gewählt.

Denken Sie bei Ihrer nächsten Wahl, dass an den Händen der heutigen SPD das Blut der tapferen Menschen klebt, die für Sie auf die Barrikaden gingen. Es waren unsere Großväter und Großmütter, die von der SPD niedergeschossen wurden.

https://www.youtube.com/watch?v=VusRULKWQ3A

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