Weil sie Deutsche sind – das sowjetische Massaker in Nemmersdorf

Massaker von Nemmersdorf
Allgemein

21.10.1944 Zum Gedenken an die Opfer!

Im Oktober 1944 wurden die Volksdeutschen von den heranstürmenden Russen aus Ostpreußen zwangsweise und brutal vertrieben - nur deshalb, weil sie Deutsche waren. Ganze Familien mussten ihre angestammte Heimat verlassen, ihr Haus und ihr Grund aufgeben und wurden erbarmungslos aus Ostpreußen vertrieben, in eine ungewissen Zukunft in einem ihnen fremden Land - Deutschland, das sie nur aus Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern kannten. Traditionen gingen verloren, ganze Dorfgemeinschaften wurden auseinandergerissen, gar Familien, deren Mitglieder sich auf der Flucht vor den Russen aus den Augen verloren - für immer. Und es gab Schreckliches über Denen zu berichten, die in ihrem Dorf verbleiben wollten, nicht fliehen konnten, weil sie zu alt waren oder einfach nicht schnell genug waren, ihre Habseligkeiten zu sammeln und von den Russen überrascht wurden. Wie die Bewohner von Nemmersdorf.

Das Massaker von Nemmersdorf

Dieses Massaker geschah vermutlich am 21.10.1944 in Ostpreußen. Die genauen Umstände sind unbekannt, es gab keine Überlebenden. So konnten die Entdecke nur mutmaßen, was eigentlich dort geschah. Wir werden es wohl niemals erfahren. Wir gedenken heute diesen Menschen, die einen grausamen und sinnlosen Tod sterben mussten. Ich muss Sie warnen, Sie werden grausame Bilder zu sehen bekommen. Doch diese Bilder werden niemals an die zu erleidenden Qualen und Schrecken dieser Menschen heranreichen, welche sie zu erleiden hatten.

Nachfolgend der vollständige Zeitungsartikel. Aus rechtlichen Gründen musste ich die dazugehörigen Fotoaufnahmen leider entfernen:

Zitat-Anfang: “Das Massaker von Nemmersdorf im gleichnamigen deutschen Ort südwestlich von Gumbinnen in Ostpreußen wurde zum Synonym für die Schrecken des von Polen ausgelösten und durch Englands Verhalten eskalierten Zweiten Weltkrieges.

Am 21. und 22. Oktober 1944 wurde Nemmersdorf als einer der ersten deutschen Orte in Ostpreußen von der Roten Armee eingenommen. Einen Tag später schlug die Wehrmacht die Rote Armee noch einmal zurück und fand Opfer eines grauenhaften Massakers, vor allem Frauen und Kinder, vor. Die Zahl der Opfer wird unterschiedlich angegeben. Schätzungsweise kamen bis zu einhundert deutsche Zivilisten zu Tode. Nemmersdorf wurde zum Symbol der Grauen der Vertreibung und der Greueltaten der Roten Armee an der ostdeutschen Bevölkerung.

Der US-Völkerrechtler Alfred M. de Zayas nennt Nemmersdorf

„eines der am besten belegten Beispiele russischer Gräueltaten im zweiten Weltkrieg“.

Vor allem bezieht man sich auf die Aussagen des aus Königsberg stammenden Volkssturmmannes Karl Potrok, der in der Dokumentation „Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder und Neiße“ des Bundesvertriebenenministeriums mindestens 72 Tote der Geschehnisse angab. Sechs Frauen seien nackt gekreuzigt worden (vier an einem Leiterwagen, zwei an einem Scheunentor).

Einer blinden Greisin sei mit einer Axt oder einem Spaten der Schädel gespalten, alle weiblichen Opfer seien vergewaltigt worden. Dem Protokoll Potreks werden Aussagen von Dorfbewohnern, Soldaten, Offizieren (darunter des Stabschefs der 4. Armee in Ostpreußen, Generalmajor Dethleffsen) und Korrespondentenberichte der norwegischen Zeitung „Fritt Folk“ vom 6. und des Genfer Courier de Genève vom 7. November 1944 zur Seite gestellt.

Nemmersdorf liegt südlich der Kreisstadt Gumbinnen an der Angerapp. Die Brücke über den Fluß verlieh dem Ort strategische Bedeutung. Am Freitag, dem 20. Oktober, herrschte Chaos. Flüchtlingstrecks und Miliärtransporte blockierten sich gegenseitig. Ein Räumungsbefehl war nicht erteilt worden, verlässliche Informationen über den Frontverlauf fehlten. Die meisten Bewohner schlossen sich den Trecks an, einige warteten ab.

Am 21. Oktober morgens um sechs Uhr begann der Beschuss, um 7.30 Uhr drangen erstmals sowjetische Soldaten über die Angerapp-Brücke in Nemmersdorf ein. Bei Beginn der Kämpfe hatten sich vierzehn Dorfbewohner und Flüchtlinge in einen Unterstand begeben. Als ein von Flugzeugen unterstützter deutscher Gegenangriff erfolgte, suchten auch russische Soldaten den Bunker auf. Nach dem Abflauen der Kampfhandlungen befahlen sie den Zivilisten – Frauen, Kindern und alten Männern – den Bunker zu verlassen. Sofort eröffneten sie das Feuer. Nur eine junge Frau überlebte, weil der Kopfschuss, den sie erlitten hatte, durch den Mund wieder heraustrat.

Am 23. Oktober gegen 4.30 Uhr zogen sich die Russen auf die andere Seite der Angerapp zurück. Den nachrückenden deutschen Soldaten des Ad-hoc-Bataillons „Richter“ (darunter Hauptmann Alfred Jaedtke vom Panzer-Grenadier-Regiment 14) boten sich Bilder des Grauens. Die dreizehn ermordeten Bunkerinsassen waren nicht die einzigen Toten.

Man fand erschlagene Kinder und an Scheunentore genagelte Frauen, die zuvor zum Teil vergewaltigt worden waren. Der Kopf eines Mädchens war gespalten. Am 27. Oktober traf eine internationale Ärztekommission des Roten Kreuzes ein. Ihre Untersuchungsergebnisse wurden am 31. Oktober in der Berliner Charité vorgestellt. Die Ärzte hätten festgestellt, dass sämtliche Mädchen von acht bis zwölf Jahren ebenso vergewaltigt worden seien wie eine alte blinde Frau von 84 Jahren. Nach der Untersuchung der Leichen seien die Toten wieder beigesetzt worden.

Joseph Goebbels kam in seinem Tagebuch viermal namentlich auf Nemmersdorf zurück. Am 3. November 1944 notierte er:

„Im übrigen leisten die Sowjets sich den schaurigen Scherz, ihre von uns festgestellten Greueltaten in Ostpreußen als deutsche Erfindung zu bezeichnen und darüber hinaus zu behaupten, daß wir Zivilisten (…) selbst erschießen lassen, um Tote für die Wochenschau zu haben.“

Sie würden eben von sich auf andere schließen.

Die russische Taktik war aber dennoch wirkungsvoll. Das britische Außenministerium machte sich die Darstellung zu eigen, und noch die VS-Ankläger im Nürnberger Tribunal hielten die Nemmersdorf-Berichte für gefälscht, weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf. Deutsche sind eben keine Opfer! Die Protokolle der internationalen Untersuchungskommission sind verschollen, nur die Fotos blieben erhalten. Allerdings hat der amerikanische Historiker Alfred M. de Zayas unter anderem mit dem Stabschef der 4. Armee, Generalmajor Erich Dethleffsen, gesprochen. Dethleffsen bestätigte ihm den Inhalt des Untersuchungsberichtes ausdrücklich und uneingeschränkt glaubwürdig.

Vor allem hat de Zayas den Schriftsteller Harry Thürk befragt. Thürk gehörte zu den ersten Soldaten der Fallschirm-Panzer-Division 1 „Hermann Göring“, die am 23. Oktober 1944 in Nemmersdorf einrückten. Er berichtete u. a.:

„Ich habe tote Zivilisten auf einem eingefriedeten Misthaufen gesehen. Da lag ein älterer Mann, der hatte eine Mistgabel im Brustkorb stecken. (…) In einem Haus lag in einer großen Wohnküche eine alte Frau auf den Fliesen. Eine jüngere Frau lag im Hausflur. (…) Dann waren wir in einem Schlafzimmer mit Metallbetten, weiß lackiert. Ein Bett war ganz von Blut durchtränkt. Da lag aber niemand drin. (…) An einem Scheunentor, am rechten Torflügel, war eine Frau angenagelt.“

Er berichtete auch von Überresten eines zerschossenen Trecks. Vielen Kindern wurden die Schädel eingeschlagen, Bäuche aufgeschlitzt und manchen Jungen die Hände abgehackt.

Generalmajor Erich Dethleffsen, der Generalstabschef der 4. Armee, erklärte als Zeuge im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß unter Eid:

„Als im Oktober 1944 russische Verbände in der Gegend Groß-Waltersdorf die deutsche Front durchbrachen und vorübergehend bis Nemmersdorf vorstießen, wurde in einer größeren Anzahl von Ortschaften südlich Gumbinnen die Zivilbevölkerung – zum Teil unter Martern wie Annageln an Scheunentore – durch russische Soldaten erschossen. Eine große Anzahl von Frauen wurde vorher vergewaltigt. Dabei sind auch etwa 50 französische Kriegsgefangene durch russische Soldaten erschossen worden. Die betreffenden Ortschaften waren 48 Stunden später wieder in deutscher Hand. Die Vernehmung lebendgebliebener Augenzeugen, ärztliche Berichte über die Obduktion der Leichen und Photographien der Leichen haben mir wenige Tage später vorgelegen.“

In einem persönlichen Gespräch mit Professor de Zayas bestätigte der General seine Zeugenaussage vom 5. Juli 1946.

Oberleutnant d. R. Heinrich Amberger, Chef der 13. Fallschirmjäger- und Panzerkompanie, erklärte ebenfalls unter Eid:

„Am Straßenrand und in den Höfen der Häuser lagen massenhaft Leichen von Zivilisten, die augenscheinlich nicht im Lauf von Kampfhandlungen durch verirrte Geschosse getötet, sondern planmäßig ermordet wurden. Unter anderem sah ich zahlreiche Frauen, die man, nach Lage der verschobenen und zerrissenen Kleidungsstücke zu urteilen, vergewaltigt und danach durch Genickschuß getötet hatte; zum Teil lagen daneben auch die ebenfalls getöteten deutschen Kinder.“

Am 4. April 1945 überreichte der Wehrmachtführungsstab dem Auswärtigen Amt eine Zusammenfassung über die sowjet-bolschewistischen Gräueltaten in den besetzten deutschen Gebieten. Danach hätten sowjetische Kriegsgefangene ausgesagt,

„daß sie von ihren politischen Offizieren darüber unterrichtet worden seien, daß sie auf deutschem Gebiet tun und lassen könnten, was sie wollten. Dies gelte insbesondere für die Behandlung von Frauen und Mädchen, die ohne weiteres vergewaltigt werden könnten.“

Aus dem Schweizer „Courier de Geneve“ vom 7. November 1944:

„Der Krieg in Ostpreußen, der sich im Dreieck Gumbinnen-Goldap-Ebenrode abspielt, steht im Augenblick im Vordergrund des Geschehens, seit Goldap von den Deutschen wieder zurückerobert worden ist. Die Lage wird nicht nur durch die erbitterten Kämpfe der regulären Truppen, durch das Übermaß an eingesetztem Material auf beiden Seiten und dadurch gekennzeichnet, daß die neugeschaffene deutsche Miliz mit eingesetzt wird, sondern leider auch durch allzu bekannte Methoden der Kriegsführung: Verstümmelung und Hinrichtung von Gefangenen und die fast vollständige Ausrottung der deutschen Bevölkerung, soweit sie in ihrem Gebiet geblieben war, am Spätnachmittag des 20. Oktober (…) Die Zivilbevölkerung ist sozusagen aus dem umkämpften Gebiet verschwunden, denn die meisten Landbewohner sind mit ihren Familien geflohen.

Mit Ausnahme einer jungen deutschen Frau und eines polnischen Arbeiters ist alles von der Roten Armee vernichtet worden. 30 Männer, 20 Frauen, 15 Kinder sind in Nemmersdorf den Russen in die Hände gefallen und umgebracht worden. In Brauersdorf habe ich selbst zwei Landarbeiter französischer Herkunft gesehen, ehemalige Kriegsgefangene, die ebenfalls massakriert worden waren. Einer konnte identifiziert werden. Nicht weit davon 30 deutsche Gefangene, die das selbe Schicksal erlitten hatten. Ich verschone sie mit der Schilderung der Verstümmelung und dem entsetzlichen Anblick der Leichen auf offenem Feld. Es sind Eindrücke, die auch die lebhafteste Phantasie übersteigen.“

Die französischsprachige Schweizer Zeitung „Courier de Genève“ vom 7. November 1944 zu den Gräueltaten in Nemmersdorf

Beim Vormarsch der Roten Armee kam es hunderttausend-, wenn nicht millionenfach zu ähnlichen Exzessen. Auch Vergewaltigungen waren 1944/45 keine Ausnahme, sondern beinahe so etwas wie der Normalfall.

Laut Zeugen wurden viele Kinder an den Füßen ergriffen und dann mit dem Kopf gegen einen Baum oder Laternenpfahl geschlagen.

Von 8 bis 80 Jahren, deutsche Mädchen und Frauen waren Freiwild. Nach der Massenvergewaltigung wurden sie erschossen oder totgeschlagen, aber auch die Leichen waren vor weiteren Vergewaltigungen nicht sicher. Manchen Frauen wurden nach der schrecklichen Schändung Fremdkörper eingeführt, z. B. große Rüben.”

Soweit diese Schilderungen.

Zum Gedenken der Opfer dieses Massakers schrieb ich diesen Text. Wir dürfen niemals Vergessen und Schweigen!

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