Weil sie Deutsche sind – Kriegsverbrechen gegen Deutsche Teil I

Krieg
Allgemein

Kapitel 1

1.1 VORWORT

Sommer 1945: Der Zweite Weltkrieg endet.

Er war der erste Weltkrieg in der Geschichte, in dem gezielt die Zivilbevölkerung einbezogen wurde, durch flächendeckende, gezielte Bombardierung von Städten und Dörfern. Er war der erste Krieg in der Geschichte, der die gesamte Zivilbevölkerung als Geisel des Schreckens nahm.

Als die Waffen verstummten, starben in Europa Millionen Menschen, unschuldige Zivilbevölkerung an dessen Auswirkungen. Zahlreiche Städte wurden durch Bombardierungen ausgelöscht, die Menschen fingen in der Stunde Null an, diese Städte wieder aufzubauen.

Diese Menschen erlitten die Hölle. Aber für andere begann erst jetzt zu dieser Stunde Null ihre Hölle. Millionen Deutsche wurden aus ihrer Heimat gewaltsam vertrieben  - weil sie Deutsche waren.

In den letzten Tagen des Krieges erlitten wiederum andere Deutsche ihre Hölle – sie wurden gefoltert, brutal hingerichtet; weil sie Deutsche waren.

Diesen unschuldigen Deutschen widme ich auch dieses Buch.

Ich werde stellvertretend für die Opfer ihr Leiden in diesem Buch aufzeigen. Nicht vergessen werden sollten hier selbstverständlich auch die jüdischen Opfer der deutschen Diktatur und all die anderen Opfer des deutschen Terrorregimes.

1.2 VORGESCHICHTE

Welche historischen Ereignisse führten zur größten Katastrophe der Menschheitsgeschichte?

Jedes geschichtliche Ereignis hat seine Wurzeln, so auch der Zweite Weltkrieg. Die Wurzel dieses Ereignisses waren die europäischen Bündnisverpflichtungen der einzelnen Staaten zueinander.

Bevor wir beginnen, müssen wir einen Blick zurück auf den Beginn des Deutschen Reiches werfen, zurück zum Jahre 1871 und anschließend auf das Jahr 1918. Wir lassen jedoch die Geschichte des ersten Weltkrieges vollständig aus.

1871. Frankreich hatte den Krieg gegen das Deutsche Kaiserreich verloren. Im Spiegelsaal von Versailles wurde König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser gekrönt.

Frankreich wurde mit der Krönung eines deutschen Kaisers ausgerechnet in Versailles zutiefst gedemütigt. Es war verständlich, dass Frankreich nach Rache für diese nationale Demütigung durch das Deutsche Reich rief. Frankreich wartete fortan nur auf den richtigen Zeitpunkt, sich hierfür an das Deutsche Reich zu rächen und diesem diese Demütigung zurückzuzahlen.

Diese Gelegenheit bot sich schließlich im Jahre 1918.

1918: Am 11.11.1918 kapitulierte das Deutsche Kaiserreich, der 1. Weltkrieg war zu Ende. Das Deutsche Kaiserreich lag wirtschaftlich zerschlagen am Boden. Millionen Deutsche hungerten, Seuchen und Krankheiten schlugen um sich. Die Deutschen wollten keine Fortsetzung der Kriegshandlungen, denn die Nahrungsmittelversorgung stand jetzt für sie im Vordergrund.

Dennoch sollte die deutsche Marine zu einem letzten Schlag gegen die englische Flotte auslaufen und die britische Marine schlagen. Es ging um die deutsche Ehre. Die einfachen Matrosen hatten, wie das deutsche Volk, allerdings genug vom Krieg und verweigerten folgerichtig den Befehl. Wir alle wissen, dass der Matrosenaufstand von Kiel die Folge dessen war. Binnen weniger Tage griff der Matrosenaufstand in Deutschland um sich, Arbeiter- und Soldatenräte wurden gegründet, die Reichsregierung trat zurück. Auch der deutsche Kaiser musste letztendlich widerwillig zurücktreten. Es wurde die  Weimarer Republik als Nachfolgerin des Deutschen  Kaiserreiches gegründet. Die erste demokratische Regierung unter Friedrich Ebert als Reichspräsident.

Frankreich erhielt nun die Gelegenheit, sich an das Deutsche Kaiserreich für seine Demütigung zu rächen. Die Siegermächte, VSA, Frankreich, England und Russland, stellten sehr harte Bedingungen für die Anerkennung der deutschen Kapitulation.

Die deutsche Reichsregierung kam allen Forderungen des VSA-Präsidenten Wilson nach, denn die Kriegshandlungen  an der Front gingen ungehindert weiter. Dennoch verlangte der VSA-Präsident Wilson die Abdankung des deutschen Kaisers und die sofortige Einsetzung einer demokratischen deutschen Reichsregierung. Die Erfüllung dieser Forderung war deutlich schwieriger, denn der deutsche Kaiser dachte gar nicht an seiner Abdankung. Vielmehr wollte er an der Spitze mit der von der Westfront zurückströmenden Reichswehr zurück nach Berlin reiten und mit den Soldaten dort für Recht und Ordnung sorgen, denn in Berlin tobte der Spartakus-Aufstand.

Der amtierende Reichskanzler Max von Baden hatte jedoch keine Zeit mehr. Der deutsche Kaiser musste sofort abdanken, denn die Siegermächte drohten mit dem  Einmarsch nach Deutschland und der Fortsetzung aller Kampfhandlungen an der Front. In seiner Not erklärte er eigenmächtig öffentlich die Abdankung des deutschen Kaisers und übergab ebenso eigenmächtig die Regierung an Friedrich Ebert als Kanzler. Der Kaiser schäumte vor Wut, sah jedoch zwei Wochen später die Notwendigkeit seiner Abdankung ein. Er unterschrieb in Spa seine Abdankungserklärung als Kaiser und König.

Bereits am 03.03.1918 konnte mit Russland zwischenzeitlich Frieden geschlossen werden. Denn in Russland tobte ein Bürgerkrieg, die russische Kaiserfamilie wurde getötet, an der Ostgrenze tobte ein Krieg mit Japan. Weder dem Deutsche Reich noch Russland lag etwas an der Fortsetzung der Kriegshandlungen. Es wurde der Friedensvertrag von Brest-Litowsk unterzeichnet.

Der deutsche Kaiser trat zurück, die Regierung übernahm eine demokratische Regierung. Die Siegermächte diktierten der Weimarer Republik den Diktatfrieden von Versailles.

Wesentlich war hier, dass dem Deutschen Reich die alleinige Kriegsschuld am ersten Weltkrieg aufgebürdet wurde. Die deutsche Wirtschaft sollte vollkommen zerschlagen werden, die Weimarer Republik durch unmöglich zu erfüllende Zahlungsbedingungen nie mehr wirtschaftlich auf die Beine kommen.

Ebert hatte keine andere Wahl. Er musste diesen Schandfrieden unterzeichnen. Tatsächlich lag die deutsche Wirtschaft geplättet am Boden. Es herrschten Hungersnöte, Millionen Männer waren im Krieg gestorben, verwundet oder vermisst. Letztendlich wurde der Vertrag von Deutschland unterzeichnet.

Die wesentlichen Punkte im Versailler Diktatfrieden  waren:

Deutschland muss Elsass und Lothringen an Frankreich abgeben.

Deutschland muss Westpreußen und Posen an Polen abgeben.

Frankreich besetzt das Rheinland und das Saargebiet für 15 Jahre.

Deutschland darf in einem 50 km langen Streifen rechts vom Rhein keine Soldaten stationieren.

  • Österreich und Deutschland dürfen sich nicht zusammenschließen.
  • In Deutschland darf es keine allgemeine Wehrpflicht geben. Es darf nur noch ein Berufsheer von 100000 Mann behalten.
  • Deutschland darf keine Panzer, U-Boote, Schlachtschiffe oder Kriegsflugzeuge besitzen.
  • Deutschland verliert alles Vermögen im Ausland.
  • Deutschland muss jahrzehntelang sehr hohe Kriegsentschädigungen (=Reparationen) zahlen.
  • Deutschland muss anerkennen, dass es allein Schuld am Ausbruch des Krieges und an all seinen Folgen trägt.
  • Deutschland muss alle Kolonien abtreten.

Frankreich hatte sich mit diesem Vertrag für die Schmach von 1871 an das Deutsche Kaiserreich gerächt.

England hatte sein Ziel, die Vernichtung der Deutschen und der Zerschlagung der deutschen Wirtschaft, erreicht.

Die VSA konnten ihre Absatzmärkte mit der Weimarer Republik erweitern.

Rußland kämpfte mit internen Problemen.

Diese Forderungen wurden erfüllt. Die Wirtschaft kam durch Strafzahlungen nicht mehr so recht in Gang. Die Deutschen wollten keine Demokratie und lehnten das demokratische System ab, mussten allerdings mit dieser ungewohnten Neuerung leben. Von 1918 bis 1933 reihten sich eine Reichsregierung an die andere an, das politische System kam zum Erliegen. Reichspräsident Hindenburg riss das Regierungsruder an sich, um ein gänzliches Chaos zu verhindern und regierte seinerseits mit den Notverordnungen.

Es herrschten Not, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit.

Bis 1933. Dann kam die Wende für Deutschland.

1.2.1 Adolf Hitler wird deutscher Reichskanzler

Wir kommen nun langsam zum Wesentlichen dieses Essays. Wir hatten die Vorgeschichte erfahren und gelernt, dass Deutschland durch unmöglich zu erfüllende Kapitulationsauflagen und Strafzahlungen der Siegermächte langfristig gesellschaftlich und wirtschaftlich geschadet werden sollte.

Die Folgen dieser Auflagen waren, dass die Wirtschaft nicht richtig in Gang kam und Millionen Deutsche keine Arbeit fanden. Die Schlangen vor den Arbeitsämtern reichten um mehrere Häuserblocks. Durch die einsetzende Inflation der deutschen Wirtschaft stiegen die Lebensmittelpreise, so dass zur Stabilisation immer mehr Geldscheine mit immer höheren Scheinwerten gedruckt wurde.  Die Arbeiter mussten am Zahltag ihr Wochenlohn mit Schubkarren zum Laden fahren und dort Schlange stehen. Denn es gab in den Läden immer weniger zu immer höheren Preisen zu kaufen. Die Wartenden bangten darum, dass ihr Schubkarrengeld, als sie an der Reihe der Kaufenden kamen, noch für ein Kanten Brot ausreichte, denn die Preise änderten sich sekündlich.

Immer weniger Menschen konnten diese Preise für Lebensmittel zahlen. Millionen Menschen hungerten, waren arbeitslos und sahen düster in ihre Zukunft. Es herrschte Mutlosigkeit und Ärger auf die unfähige Reichsregierung. Und Hass auf die Siegermächte.

Diese erfreute die verzweifelte Stimmungslage der Deutschen, denn sie hatten ihr gestecktes Ziel erreicht und sahen sich fast am Ziel ihres Planes. Doch sie sollten sich täuschen. Denn was nicht für möglich gehalten wurde, geschah wie durch ein Wunder: Adolf Hitler wurde Reichskanzler.

Dieser versprach den Deutschen Wohlstand, Arbeit und vor allem die Rückabwicklung der Diktatauflagen der Siegermächte, notfalls mit Gewalt. Er setzte die Strafzahlungen für die deutsche Kriegsschuld an den Siegermächten aus und nutzte das zurückbehaltene Geld für den Aufbau der deutschen Wirtschaft.

Er erkannte, dass die unfähige demokratische deutsche Regierung schuld an das Debakel der Deutschen war und nur eine stramme, schlanke Regierung den Deutschen aus ihrer Notlage retten würde. Hitler begann daher mit dem Umbau der Regierung. Die Entscheidungsgewalt lag nunmehr in einer Person, in seiner. Die öffentliche Verwaltung wurde gestrafft. Erste Erfolge zeichneten sich ab. Die Gesamtlage der Deutschen verbesserte sich.

Adolf Hitler vergab öffentliche Aufträge an die Privatwirtschaft, ließ Autobahnen bauen sowie Eisenbahnlinien und Brücken. Nasse Landflächen wurden aufwändig trockengelegt. Die Privatwirtschaft strebte auf, es herrschte erstmals Vollbeschäftigung. Die Arbeiter konnten sich nunmehr Güter leisten, deren Kauf vormals undenkbar waren. Der Konsum vermehrte sich, die Wirtschaft wuchs. Durch die Urlaubsgesellschaft “Kraft durch Freude” war es den Arbeitern erstmals möglich, Urlaubsreisen zu buchen. Eine Sensation.

Die deutsche Wirtschaft wuchs und wuchs. Sie wurde für Deutschlands Nachbarn zu kräftig. Deutsche Exportprodukte mit der Marke “Made in Germany” verdrängten auf dem Weltmarkt mehr und mehr englische Produkte, in Folge ging der britische Gesamtexport jährlich deutlich zurück. Diese Entwicklung musste gestoppt werden. Ziel war es, die deutsche Wirtschaft zu zerschlagen.

1.2.2 Das Deutsche Reich von 1933 - 1939

Eine zeitliche Abfolge der historischen Entwicklung

Schauen wir uns erstmals die wirtschaftlichen, und vor allem politischen, Ereignisse in dem Zeitraum von 1933 - 1939 an. Wir müssen zunächst verstehen, welche Entwicklungen es im Deutschen Reich in diesem Zeitraum gab, bevor wir die wirklichen Hintergründe für diesen Zeitraum aufdecken, die die Siegermächte hinter dem Rücken des Deutschen Reiches planten.

Ab 1933 gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung, es gab eine vorwiegend Konsumproduktion. Es stimmt nicht, dass die deutsche Wirtschaft für die Rüstung optimiert wurde, denn zunächst mussten Konsumgüter produziert werden, die die Arbeitenden ihrerseits käuflich erwarben, um die Gesamtwirtschaft in Gang zu bringen.

Es herrschte Vollbeschäftigung und eine gesellschaftliche Hochstimmung.

Diese unerfreuliche deutsche Entwicklung wurde von seinen Nachbarn mit größtem Missmut und Misstrauen begegnet, denn Deutschland schien sich erneut zu erholen. Zudem besaß Deutschland die Unverfrorenheit, seine Strafzahlungen eigenmächtig auszusetzen.

Hitler hielt sich vorerst außenpolitisch zurück. Er wusste, dass Deutschland streng von seinen Nachbarn beobachtet wurde und wollte keinen Anlass für Feindseligkeiten geben. Als er jedoch mit der Zeit begriff, dass seine außenpolitische Zurückhaltung nicht auf fruchtbaren Boden fiel und die Provokationen der Nachbarn stiegen, sah er keinerlei Anlass mehr, sich auf irgendeine Art und Weise politisch und wirtschaftlich zurückzuhalten.

Er setzte nunmehr seine außenpolitischen Wahlkampf-Versprechungen an das deutsche Volk Schlag auf Schlag um, denn er wollte und musste keine Rücksicht auf seine Grenznachbarn mehr geben.

Saarland

Gemäß Bedingung des Versailler Vertrages ging das Saarland 1920 für 15 Jahre an Frankreich über. 1935 endete diese Frist. Die Saarländer konnten nunmehr in einer Volksabstimmung entscheiden, ob sie fortan zu Frankreich oder zum Deutschen Reich gehören wollten. Frankreich war sich sicher, dass die Entscheidung auf Frankreich fallen würde, da das Saarland für Frankreich wirtschaftlich bedeutend war.

Am 13.01.1935 fiel die Entscheidung der Saarländer dagegen zu knapp 90% auf das Deutsche Reich. Frankreich wurde erneut gedemütigt. Am 01.03.1935 erfolgte die Übergabe des Saarlandes an das Deutsche Reich.

Hitler verzichtete daher in einer Rundfunkansprache im Gegenzug auf die Übergabe von Elsass-Lothringen von Frankreich an das Deutsche Reich.

Dieser Verzicht auf Elsaß-Lothringen sollte Frankreich friedlich stimmen und ein Beweis für die Friedensliebe Hitlers sein.

Das Ruhrgebiet und das Rheinland

Gemäß des Versailler Vertrages wurde das Ruhrgebiet entmilitarisiert, das bedeutet, dass sich die Reichswehr gänzlich aus dem Ruhrgebiet zurückziehen musste. In den folgenden Jahren konnte die Weimarer Republik die unmöglich einzuhaltenden Strafzahlungen an die Siegermächte nicht mehr bedienen, so dass in Folge dessen zweimal das Ruhrgebiet von Frankreich und von Belgien militärisch besetzt wurde: 1921 und 1923.

Im Jahre 1925 wurde in Locarno von den beteiligten Siegermächten und der Weimarer Republik vereinbart, dass zukünftig keinerlei Verträge gegeneinander abgeschlossen werden sollten.

Im Wesentlichen wurden die bestehenden Landesgrenzen gegenseitig garantiert und vereinbart, dass keine Verträge gegeneinander vereinbart werden.

Im Jahre 1935 allerdings wurde Hitler offenbart, dass Frankreich mit Russland einen Beistandspakt GEGEN das Deutsche Reich unterzeichnet hatte. Dies ist ein bewusster Vertragsbruch des Locarno-Vertrages von 1925.

In Folge dessen sah sich Hitler ab 1935 auch nicht mehr an die Bedingungen des Locarno-Vertrages gebunden.

Hitler verhandelte daher seinerseits mit der Republik Polen und Beide unterzeichneten einen Nichtangriffspakt gegen Frankreich.

Am 07.03.1936 marschierten deutschen Truppen in das Ruhrgebiet und in das Rheinland ein und wurden dort von der Bevölkerung jubelnd empfangen.

Versailler-Vertrag und die deutsche Abrüstung

Im Versailler Vertrag war klar von allen Vertragspartnern eine militärische Abrüstung vereinbart. Als erster Staat sollte das Deutsche Reich bzw. die Weimarer Republik ihre Reichswehr abrüsten. Sodann sollten die anderen Vertragspartner ihr Militär abrüsten.

Die Weimarer Republik kam dieser Auflage vollumfänglich nach.

  1. Das deutsche Heer wurde auf 100.000 Mann reduziert;
  2. Die deutsche Marine wurde auf 15.000 Mann reduziert und
  3. die Luftwaffe gänzlich abgerüstet.

Als nun Frankreich, England und die VSA ihrerseits ihr Militär abrüsten sollten, folgten nur fadenscheinige Ausreden und Hinhalteversprecher.

Denn England, Frankreich und die VSA dachten gar nicht an Abrüstung, sondern rüsteten ihrerseits beständig gegen das Deutsche Reich auf. Sie modernisierten sogar ihre Truppen vollständig. Im Jahre 1933 war das Deutsche Reich den Siegermächten 12-fach unterlegen. Zählt man die Reserve hinzu, sogar 1:97!

Der Deutschen Reichswehr standen 1933 Folgendes gegenüber:

Heer: Einwohner: Luftwaffe:

Franzosen: 655.000 4.5 Millionen 3.100 Fliegern

Belgier: 66.000 0.6 Millionen/England: 1.800 Fliegern

Polen: 298.000 3.2 Millionen 700 Fliegern

Litauer: 32.000 0.15 Millionen/VSA : 1.800 Fliegern

Russen: 885.000 --- /Italien: 1.700 Fliegern

Tschechen: --- 1.3 Millionen 670 Fliegern

Bei seinem Amtsantritt wurde Hitler sich dieser schrecklichen Tatsache bewusst. Deutschlands Nachbarn konnten ohne nennenswerten Widerstand der Reichswehr jederzeit in Deutschland einmarschieren und das Land vernichten. Was sollte sie davon abhalten?

Zu Hitlers großem Entsetzen erfuhr er, dass die Siegermächte gegen das Deutsche Reich ihr Militär aufrüsteten und modernisierten, obwohl sie gemäß des Versailler-Vertrages abrüsten sollten.

Hitler setzte daher auf Diplomatie. Bei den Genfer-Abrüstungsverhandlungen vom 02. Februar 1932 bis zum 11. Juni 1934 reichte das Deutsche Reich sechsmal Vorschläge zur Reduzierung von bestimmten Waffengattungen ein. Alle Vorschläge wurden von den Beteiligten ignoriert.

Um dem drohenden Einmarsch der Siegermächte in das Deutsche Reich zu verhindern, sah Hitler nur die Möglichkeit, die Reichswehr umgehend aufzurüsten.

Österreich

Im Versailler Vertrag wurde Österreich vom Deutschen Reich abgetrennt. Im Vertrag war ein Anschlussverbot Österreichs an die Weimarer Republik enthalten. Dennoch gab es in Österreich zahlreiche Anschlussbestrebungen an das Deutsche Reich, die von den Siegermächten stets untersagt wurden.

Aus Hitlers Sicht waren Österreich und das Deutsche Reich eine Einheit, die einen Gesamtstaat bildeten. 1938 gab es in Österreich eine sehr starke Volksbestrebung, die den Beitritt zum Deutschen Reich verlangte. Der österreichische Kanzler wollte diese Bestrebung mit einer Volksabstimmung unterlaufen. Am 09.03.1938 ließ er daher verlauten, dass es am 13.03.1938, also nur vier Tage später, eine Volksabstimmung über die Frage gäbe, ob Österreich sich dem Deutschen Reich anschließt oder nicht. Die Vorbereitungsfrist war für eine erfolgreiche Volksabstimmung viel zu kurz. Die Abstimmungszettel enthielten nur ein “NEIN” zum Beitritt. Wer mit “JA” stimmen wollte, musste ein eigenes Blatt zur Abstimmung mitbringen. Erschwerend kam hinzu, dass Angestellte in Staatsbetrieben nur mit “NEIN” stimmen durften, außerdem erfolgte die  Wahl in Staatsbetrieben namentlich und die Abstimmungszettel mussten dem Vorgesetzten zur Kontrolle vorgezeigt werden.

Der österreichische Innenminister protestierte gegen diese Art der Volksabstimmung beim österreichischen Kanzler, fand bei diesem jedoch kein Gehör. In seiner Not wandte er sich daher an seinem deutschen Amtskollegen, Reichsinnenminister Göring, und bat um militärische Hilfe.

Bei diesem und dem deutschen Reichskanzler Hitler fand er letztendlich offenes Gehör. Göring drohte dem österreichischen Kanzler mit einem deutschen Einmarsch, wenn diese Volksabstimmung nicht sofort abgebrochen würde. Der österreichische Kanzler trat im Anschluss zurück. Die deutsche Reichswehr marschierte später friedlich in Österreich ein und wurde von den Österreichern stürmisch und erleichtert empfangen.

In einer nachgeholten Volksabstimmung sprachen sich sagenhafte 99% der Österreicher für einen friedlichen Anschluss an das Deutsche Reich aus.

Hitler war sich bewusst, dass dieser Anschluss von den Siegermächten argwöhnisch verfolgt wurde. Um diplomatisch zu beweisen, dass es sich hierbei um einen friedlichen Reichsanschluss handelte, marschierten daher österreichische Soldaten in München ein und wurden von den Münchnern ebenso freudig empfangen.

Tschechoslowakei und die Sudetendeutschen

Die Tschechoslowakei war ein Kunstgebilde aus Tschechien und der Slowakei und bildete ein Viel-Völker-Staat, darunter auch den 3.1 Millionen Sudetendeutschen.

Im September 1938 kam es zu verschiedenen Pogromen von Tschechen gegen den Sudetendeutschen, wobei Tausende Sudetendeutschen starben. In Folge dessen verlangten die Sudetendeutschen den Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich. Um das Anschlussbegehren der Sudetendeutschen ans Deutsche Reich zu verhindern, wurden in über dreizehn deutschen Gebieten in der Tschechoslowakei das Kriegsrecht verhängt.

Letztendlich erfolgte die Übergabe der deutschen Gebiete und den Sudetendeutschen an das Deutsche Reich. In der Konferenz von München stimmten England, Frankreich und Italien dem Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich zu.

Wir widmen uns dem  im Anschluss ein eigenes Kapitel in diesem Essay.

Das sog. “Memelland”

Das Memelland stand unter der Verwaltung des Völkerbundes und wurde gemäß dem Versailler Vertrags aus dem Deutschen Reich entrissen. 1920 marschierte Litauen in das Memelland völkerrechtswidrig ein und annektierte es.

Frankreich und England bestätigten das Eigentumsrecht Litauens an das Memelland nicht. Es kam zum Protest des Deutschen Reiches gegen die widerrechtliche Annektierung Litauens. Am 22.03.1939 kam es zur Übergabe des Memellandes an das Deutsche Reich. In diesem wurde eine Freihandelszone mit Polen vereinbart, um Polen die Überlassung des Memellandes an das Deutsche Reich schmackhaft zu machen.

Dennoch fühlte sich Polen durch diese Entwicklung bedroht.

Polen

Polen wurden Posen und einen Korridor zur Ostsee zugesprochen. Danzig und Ostpreußen wurden der Verwaltung des Völkerbundes übergeben und aus dem Deutschen Reich herausgelöst. Der polnische Korridor trennte Danzig und vor allem Ostpreußen vom Deutschen Reich. Beide Teilstaaten waren jedoch wirtschaftlich vom Deutschen Reich abhängig, insbesondere Ostpreußen war auf regelmäßige Warenlieferungen des Deutschen Reiches angewiesen.

Für die Versorgung Ostpreußens und Danzigs verlangte Polen vom Deutschen Reich Gebühren; dies war im Versailler Vertrag vereinbart. Die Gebühren war in Zloty, der polnischen Währung und nicht in Mark, zu entrichten.

Für das Deutsche Reich wurde es zunehmend schwerer, in dieser Währung die notwendigen Gebühren an Polen zu entrichten. Schließlich gelang es dem Deutschen Reich nur noch, die Gebühren in Mark an Polen zu entrichten, was Polen als Vertragsbruch ansah und nach und nach die Eisenbahnlinien für deutsche Züge nach Ostpreußen sperrte. Die lebenswichtigen Versorgungslinien nach Ostpreußen wurden von Polen gekappt.

Dies war die diplomatische Gesamtlage der Verhandlungen mit Polen in Kurzfassung. Hitler bot verschiedene diplomatische Angebote an Polen an, welche von polnischer Seite stets abgelehnt wurden.

Zwischenzeitlich bildeten Danzig und Ostpreußen die Konfliktpunkte zwischen dem Deutschen Reich und Polen. Es kam zu keiner rechten Lösung des Konflikts.

In Danzig verlangten 97 % der Deutschen den Anschluss an das Deutsche Reich, doch die Siegermächte, vertreten im Völkerbund, lehnten das Begehren ab.

1936 drohte Polen mit der Totalabriegelung von Ostpreußen von den deutschen Versorgungsgütern, wenn das Deutsche Reich weiterhin seine Gebühren mit Mark anstatt mit Zloty zahle.

Der Konflikt mit Polen drohte sich auszuweiten, Polen lehnte jegliches deutsche Angebot zur friedlichen Lösung ab.

1939 kam Hitler daher zum Entschluss, dass es Polen gar nicht auf eine friedliche Lösung des Konfliktes ankam und er beauftragte die Planung des “Fall Weiß”, dem präventiven Einmarsch in Polen, um dem Angriff Polens auf das Deutsche Reich zuvorzukommen. Allerdings setzte er weiterhin auf eine diplomatische Lösung der Versorgung von Danzig und Ostpreußen mit Versorgungsgütern.

Brüning unterbreitete seinerseits in London mehrere Kompromissvorschläge, um den drohenden deutschen Krieg mit Polen abzuwenden. Doch London spielte mit dem Deutschen Reich stets ein falsches Spiel.

Churchill seinerseits dachte gar nicht an einer  friedlichen Lösung des Konfliktes Deutschland mit Polen. Sein erklärtes Ziel war die vollständige Zerschlagung der deutschen Wirtschaft und dazu brauchte England Polen.

Zitat: “Was wir wollen ist, dass die deutsche Wirtschaft vollkommen zusammengeschlagen wird!” Churchill

Zitat: “Man muss mit den Deutschen leben, es wäre jedoch viel besser, man würde sie aus Europa vertreiben!” Pariser Botschafter

Hitler war von diesen gewaltsamen polnischen Übergriffen auf Volksdeutschen in Polen entsetzt. Entsprechend verschärfte sich auch der politische Ton gegen Warschau. Gleichzeitig versuchte Hitler, einen möglichen Krieg mit Polen zu verhindern und reichte erneut zahlreiche Lösungsvorschläge und Vermittlungsvorschläge an Polen ein, die allesamt von polnischer Seite ignoriert wurden. Bislang wurde aus Berlin kein Wort vom Krieg gegen Polen kommuniziert.

Letztendlich sah Hitler ein, dass Polen offenkundig nicht an einer friedlichen Lösung der bestehenden Probleme interessiert war und Gründe für einen offenen Konflikt mit dem Deutschen Reich suchte. Im Juni 1939 gab Hitler den Befehl, vorsorglich 52 Divisionen an der polnischen Grenze aufmarschieren zu lassen, um dem bevorstehenden polnischen Großangriff auf das Deutsche Reich zu begegnen.

Russland

Sie werden sich sicherlich bis hierhin fragen, weshalb bis zu dieser Stelle Russland nie erwähnt wurde. Nun, Russland hatte interne Probleme zu lösen und war zeitgleich mit anderen Kriegen an seiner Ostgrenze beschäftigt. Als diese endgültig gelöst wurden, konnte sich Stalin seiner Westgrenze zuwenden.

Stalin träumte von der Weltrevolution. Er sah ein, dass diese Revolution nur mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden konnte. Die Rote Armee wurde daher auf Stalins Befehl, zu Lasten der russischen und ukrainischen Bevölkerung, aufgerüstet, um die Revolution in Europa auszuweiten.

1939 war die Rote Armee zum Krieg gegen Europa gerüstet. Im August 1939 versuchten England und Frankreich, Russland einen gemeinsamen Schlag gegen das Deutsche Reich schmackhaft zu machen, doch Stalin wiegelte ab. Denn Stalin wartete seinerseits auf eine günstige Gelegenheit, gegen das Deutsche Reich los zuschlagen.

Währenddessen versuchte Berlin den Ausgleich mit Russland, denn Berlin benötigt einen Nichtangriffspakt mit Russland, um sich gegen Polen abzusichern.  Außerdem sollte dieser Nichtangriffspakt England und Frankreich davon abhalten, gemeinsam das Deutsche Reich anzugreifen.

Stalin war sich durchaus bewusst, dass ein deutscher Angriff auf Polen auch England und Frankreich ins Boot holen würde; er wartete daher erstmals ab. Denn Stalins Ziel wäre dann erreicht: Krieg in Europa. Russland musste nur so lange warten, bis die Ressourcen der Beteiligten schwanden - dann konnte es losschlagen und die Revolution in Europa ausweiten.

Um Hitler in Sicherheit zu wiegen, schlossen Russland und Berlin am 23.08.1939 einen Nichtangriffspakt. Russland wendet nun seine Augen dem Deutschen Reich zu.

Am 26.08.1939 sollte der deutsche Feldzug gegen Polen stattfinden. Doch Hitler zögerte. Er wollte keinen Krieg mit Polen. Er bat nochmals London um Vermittlung in diesem Konflikt.

England sollte vermitteln. Ziele waren die Lösung der Polenfragen.

Berlin bot London einen deutsch-englischen Freundschaftsvertrag an und verhandelte mit London die Regelung aller deutsch-englischen Konflikte. Letztendlich sollen auch die Landesgrenzen in Europa verbindlich festgesetzt werden.

Berlin setzte daher, zur Vermeidung eines Krieges, erneut auf Diplomatie.

Doch London wich diesen deutschen Friedensbemühungen aus, denn London bestand seinerseits auf einen deutsch-polnischen Krieg und teilte dies auch Warschau mit.

Vereinigte Staaten von Amerika

Die VSA hielten sich aus den europäischen Konflikten heraus. Washington war jedoch bekannt, dass Berlin Moskau Ostpolen als Neutrale Zone zugestanden hatte, teilte diese Erkenntnis jedoch Warschau nicht mit. Washington stellte sich vorgeblich auf neutral.

Berlin gab nicht auf und sandte eine Verhandlungsnote nach der anderen an Warschau. Doch Warschau stellte sich auf taub.

Hitlers Geduld war langsam zu Ende! Er begriff, dass es Warschau nicht auf Frieden ankam.

Am 30.8.1939 versuchte Berlin erneut, Warschau einen Vermittlungsvorschlag zur Lösung des Konfliktes zuzustellen. Polen lehnt ab. Letztendlich wurden am 31.08.1939 die diplomatischen Verhandlungen mit Warschau beendet.

01.09.1939: Präventivschlag gegen Polen

Erneut kam es in Polen zu Pogromen gegen Volksdeutsche. Das größte polnische Massaker gegen Deutsche war des “Bromberger Massaker”

Am 04.09.1939 griff England erstmals deutsche Schiffe an. Am 05.09.1939 kam es zum U-Boot-Krieg gegen England. Hitler erließ am 06.09.1939 den Befehl, keine französischen Schiffe anzugreifen oder zu beschießen. Das Deutsche Reich versuchte eine friedliche Einigung mit Frankreich, das sich bislang aus den Kampfhandlungen heraushielt.

Am 10.09.1939 verletzten erstmals englische Truppen die Neutralität Belgiens, als sie dort einmarschierten. Am 11.09.1939 unterstützte England mit Truppenverbänden die französische Armee. In Frankreich standen 80 Divisionen nur 11 deutschen Divisionen entgegen.

In Polen kamen währenddessen die deutschen Truppen sehr gut voran. Polen ließ Landgebiete abbrennen, damit die deutschen Truppen kein Versorgungsmaterial beim Vormarsch fanden (Verbrannte Erde).

Russland

Am 07.09.1939 traf sich die russische Führung zu einer geheimen Besprechung in Moskau. Stalin war vom ungehinderten deutschen Vormarsch in Polen überrascht und sehr besorgt. Denn es zeigte sich ein deutscher Blitzsieg in Polen ab. Stalin ging vorher davon aus, dass die polnischen Truppen der Deutschen Wehrmacht mehr Widerstand entgegenbringen würden, was überraschenderweise nicht der Fall war.

Stalin beschloss den Einmarsch der Roten Armee in Ostpreußen.

Am 18.09.1939 hatte die Deutsche Wehrmacht ganz Polen besetzt. Am 19.09.1939 forderten England und Frankreich den Rückzug der russischen Truppen aus Ostpreußen und drohten Russland mit Krieg. Allerdings war diese Forderung nicht ernst gemeint, da beide Staaten den Krieg benötigen, um das Deutsche Reich zu vernichten.

Dies zeigte sich deutlich, als am 19.10.1939 eine geheime Aufforderung von England und Frankreich an Stalin erging, einen gemeinsamen Schlag gegen das Deutsche Reich durchzuführen.

Die Deutsche Wehrmacht stand am 16.09.1939 vor Warschau. Es erging die deutsche Aufforderung an Polen, die Stadt kampflos zu übergeben. Dies wurde abgelehnt. Es erfolgte eine zweite Bitte, die Stadt kampflos zu übergeben, um wenigstens die Zivilbevölkerung zu schützen. Auch diese Bitte verging tatenlos.

Über Warschau wurden Flugblätter mit der Bitte um eine friedliche Übergabe Warschaus abgeworfen. Keine Reaktion. Am 26.09.1939 wurde Warschau sturmreif geschossen, am 27.09.1939 fiel Warschau. 40.000 Zivilisten verloren sinnlos ihr Leben. Der Warschauer Kommandant hatte auf die friedliche Übergabe der Stadt an die Deutsche Wehrmacht nicht reagiert. An seinen Händen klebte das Blut der gestorbenen Warschauer.

Nach 29 Tagen war Polen von der Deutschen Wehrmacht gänzlich eingenommen worden.

Berlin setzte die diplomatischen Verhandlungen mit London und Paris während des Krieges in Polen ungemindert fort.

Im Oktober 1939 richtete Berlin an England und Frankreich ein Friedensangebot. Doch das erklärte Ziel von England und Frankreich war es nach wie vor, das Deutsche Reich zu zerschlagen. Ihnen kam es nicht auf die Rettung Polens an. Die deutsch-englische Seeschlacht wurde fortgesetzt.

Angriff Rußland auf Finnland

Am 30.11.1939 griff Russland ohne Kriegserklärung Finnland an. Doch die 160.000 finnischen Soldaten kämpften tapfer gegen die Rote Armee und leisteten dieser erheblichen Widerstand. Mit diesem Überfall auf Finnland begann der Zweite Weltkrieg in Europa.

130.000 russische Soldaten verloren bei den Kämpfen ihr Leben. Schließlich erfolgte im April 1940 die russische Kapitulation.

Die deutschen Friedensbemühungen gingen zwischenzeitlich weiter. Im Februar und März, sowie am 06.04.1940 bat Berlin England und Frankreich um Frieden und um ein sofortiges Ende des Polenkrieges. Dies wurde ignoriert.

Am 08.04.1940 wurde die Nordsee von englischen Schiffen mit Seeminen vermint. Schweden war somit für deutsche Handelsschiffe zugesperrt. Eine gefährliche Lage, da die deutsche Rüstungsindustrie auf schwedisches Eisenerz angewiesen war. Es erfolgte die deutsche Besetzung von Norwegen und Schweden, um den deutschen Eisenerznachschub zu gewährleisten.

Dies hatte allerdings die negative Folge, dass die deutsche Frontlinie nun weit überzogen war, so dass der Materialnachschub unter dieser Frontlänge litt.

Frankreich

England versorgte Frankreich mit Kriegsmaterial und Landtruppen Auch die VSA lieferten Kriegsmaterial, verhielten sich dennoch vorgeblich neutral.

Am 10.05.1940 besetzte England Island und sicherte sich dadurch den Zugang zum Nordatlantik. Gleichzeitig erfolgte der deutsche Präventivkrieg in Frankreich mit deutschem Einmarsch über die BENELUX-Staaten in Frankreich, um die englischen Nachschublinien zu schließen.

Schließlich wurde Frankreich am 15.06.1940 durch einen Blitzkrieg besiegt.

Hitler hoffte nach wie vor auf eine Einigung mit London und auf eine Beendigung aller Kriegshandlungen. Als Zeichen seines guten Willens verzichtet er auf die Zerschlagung der englischen Truppen in Belgien (Dünnkirchen). Doch dieser gute Wille wurde Hitler von London nicht gedankt. Im Gegenteil: London fasste dies als Schwäche auf.

Italien

Von Italien hatten wir bis hierhin noch nichts gehört. Am 22.07.1949 trat Italien in den deutschen Frankreich-Feldzug ein. Die Italiener wurden von den deutschen Soldaten als “Erntehelfer” verspottet. Berlin war über diesen italienischen Kriegsbeitritt irritiert.

Russland

Russland besetzte währenddessen die baltischen Staaten und Rumänien. Auch Staaten mit Volksdeutschen. Zwischen September 1939 - Juni 1940 brach Stalin sämtliche Nichtangriffspakte mit sechs Staaten. Doch England und Frankreich schwiegen. Es begann in diesen von der Roten Armee überrannten Staaten eine Schreckenszeit. [siehe eigenes Kapitel]

Doch auch hier schwiegen England, Frankreich und die VSA. Denn man benötigte Russland im Kampf gegen das Deutsche Reich.

Die deutsche Diplomatie ging weiter. Am 19.07.1940 unterbreitete Berlin London und Paris das dritte Friedensangebot. Am 07.07.1940 begann die deutsche Luftschlacht gegen England. Hitler versuchte so ein englisches Friedenseinlenken.

Italien Britisch-Somalia

In totaler Selbstüberschätzung erfolgte am 05.08.1940 der italienische Einmarsch in Britisch-Somalia. Am 13.08.1940 der Einmarsch in Britisch-Ägypten.

Im September 1940 lieferten die VSA fünfzig Zerstörer an England. Der amerikanische Seekrieg gegen die Deutsche Maria war eröffnet.

Beginn Wehrpflicht in Russland

Zum 01.09.1940 begann die Wehrpflicht in Russland. Millionen junger Männer wurden zur Roten Armee eingezogen.

Rumänien bittet Berlin um militärischen Beistand gegen Rußland. Berlin schickt deutsche Truppen zum Schutz der rumänischen Erdölfelder.

Deutsches Friedensangebote an England

In London war man erstmals über die zahlreichen deutschen Friedensangebote überrascht. Allein   24    deutsche Friedens- angebote oder -Gesuche lagen zwischenzeitlich dort vor! Auch internationale Politiker und Organisationen baten London um Frieden:

  • Dahlerus, schwedischer Industrieller;
  • Von Papen;
  • der Vatikan;
  • der König von Schweden;
  • der König von Spanien;
  • Dr. Ludwig Weissauer und
  • Dr. Josef Göbbels.

Doch Churchill waren diese Friedensbitten lästig. Dennoch war England dem Deutschen Reich militärisch weit unterlegen. Daher spielte Churchill auf Zeit, um die VSA und Russland mit England in ein Boot zu holen und gemeinsam gegen das Deutsche Reich los zuschlagen.

Zitat: Englische Kriegsdoktrin von 09/1940. Handlungsanweisung

“Der Feind ist das  Deutsche Reich, nicht etwa der Nazismus. Diejenigen, die das nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts kapiert. Alle Möglichkeiten für einen Kompromiss sind passe, und jetzt muss der Kampf bis zum Ende geführt werden, und zwar bis zum bitteren Ende

Russland

Gleichzeitig entschloss sich Hitler dazu, die kommende Einkreisung Deutschlands und den bevorstehenden Feindeinmarsch in das Deutschen Reich zu entgehen. Es erfolgte der notwendige Präventivschlag gegen Russland.

Italien

Währenddessen setzte Italien seine Angriffe fort. Am 28.10.1940 fiel Italien in Griechenland ein, es folgte Jugoslawien. Doch zwischen 1940 - 1941 kämpfte England gegen Italien. Italien wurde geschlagen.

Italien bat Berlin um militärische Hilfe und Truppennachschub, um die Kämpfe in Afrika und dem Balkan fortsetzen zu können. Notgedrungen kam Hitler dem Gesuchen Italiens nach und entsandte Truppen. Binnen drei Wochen war Jugoslawien geschlagen, Griechenland in drei Monaten. Auch der Afrikafeldzug Rommels war erfolgreich.

Doch der Preis für die deutsche Hilfestellung war sehr hoch. Dies war auch Hitler vollkommen bewusst. Es wurden in Afrika notwendige Truppen gebunden, die für den Ostfeldzug dringend notwendig waren. Die deutsche Gesamtfront zog sich noch weiter auseinander, so dass die Nachschubwege länger wurden und das notwendige Kriegsmaterial nicht mehr pünktlich an die Kampffronten gelangte.

Dies war der Anfang vom Ende.

Deutscher Präventivschlag gegen Russland

Stalin erklärt die Rote Armee zur Angriffsarmee. 291 russische Flugplätze ließ Stalin in der Nähe der deutschen Grenze errichten bzw. erneuern, um mit russischen Kampfflugzeugen deutsche Stellungen anzugreifen.

Am 15.09.1941 erhielt Stalin von seinem Generalstab die Nachricht, dass das Deutsche Reich Russland beim Truppenaufmarsch zuvorkommen könnte. Hitler war seinerseits über den russischen Truppenaufmarsch bestens informiert. Es erfolgte am 22.07.1941 der Präventivschlag gegen Russland.

Die Deutsche Wehrmacht stand der größten Invasionsarmee der Geschichte gegenüber:

  • sechs Millionen Soldaten;
  • 25.000 Panzern und
  • 19.000 Flugzeugen.

Vom deutschen Truppenaufmarsch war die Rote Armee allerdings zuerst überrascht. Die Deutsche Wehrmacht schlug sich in Russland recht gut. Zwei Millionen russische Kriegsgefangene wurden in den ersten Wochen gemacht. Dennoch war Hitler auch über diesen Krieg mehr als besorgt. Zu Recht. Der russische T4-Panzer machte der Wehrmacht erheblichen Ärger. Es kam zum Ausfall von 20 % der deutschen Panzer.

600.000 deutsche Tote waren zu beklagen.

295.000 deutsche Verwundete und

20.000 deutsche Vermisste.

Zudem bereiteten Partisanen mit Heckenschützen der Wehrmacht zusätzliche Schwierigkeiten.

Heimlich wurde Russland auch von den VSA mit Kriegsmaterial beliefert, um gegen das Deutsche Reich zu kämpfen:

3.000 Flugzeuge;

4.000 Panzer und 100.000 KFZ, zudem Munition etc.

Im September 1941 setzte in Russland der Regen ein, der Boden verschlammte. Die Deutsche Wehrmacht kam nur noch schleichend voran. Am 02.10.1941 begann dennoch die deutsche Operation “Tayfun”  gegen Moskau.  Dort konnten 55 russische Divisionen in einem Kessel getrieben werden. Allerdings verschlimmerte sich die Versorgungslage der Deutschen Wehrmacht im Winter 1941.

Stalin befahl “Verbrannte Erde” in einem Quadrat von vierzig Kilometer Länge und dreißig Kilometer Breite.

In diesem Quadrat begannen russische Soldaten in deutschen Uniformen Gräueltaten an russischen Bauern. Sie ließen Überlebende zurück, die von deutschen Greueltaten berichten konnten.

Die deutschen Truppen fanden keine Nahrungsmittel mehr, der Nachschub brach vollständig zusammen.

Göbbels schlug eine Kleidersammlung für die Deutsche Wehrmacht in Russland vor. Doch der Oberkommandierende Jodel lehnte dies ab.

Zitat: “Im Winter?

Da sitzen wir in den warmen Häusern von Leningrad und Moskau!”[

Der deutsche Vormarsch geriet ins gänzliche Stocken. Über 1/3 der Fahrzeuge blieben liegen. Flugzeuge konnten wegen der Kälte nicht mehr gestartet werden. Am 16.10.1941 begann der Frost. Die Deutsche Wehrmacht stand ohne Winterkleidung schutzlos der Kälte ausgesetzt da. Die Versorgung brach gänzlich zusammen. Dennoch konnte die Wehrmacht am 23.10.1941 die russische Front bei Moskau durchbrechen.

Im Oktober 1941 wurden die Krim und Charkow bis zum Schwarzen Meer erobert. Der deutsche Rüstungsminister informierte Hitler, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war. Die Deutsche Wehrmacht tappte in die Falle! Die Wehrmacht schlug sich in Russland zwar gut, dennoch konnte der Krieg gegen Russland nicht gewonnen werden, da die VSA Russland mit Munition und Kriegsmaterial belieferten.

Gleichzeitig belieferten die VSA auch England seit 1940 Kriegsmaterial im Krieg gegen das Deutsche Reich. Im Juli 1941 lieferten die VSA Geleitschutz für englische Handelsschiffe. Am 11.12.1941 erklärte das Deutsche Reich den VSA den Krieg.

Und wie im ersten Weltkrieg gaben auch in diesem die VSA den Ausschlag. Die VSA wahrten zwar vordergründig die Neutralität, belieferten jedoch den Gegnern des Deutschen Reiches Kriegsmaterial.

Das Deutsche Reich konnte diesen Krieg nicht gewinnen.

Zitat: “Unser Hauptziel ist die Vernichtung von so viel wie möglich Deutschen. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheins und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen!” Eisenhower

Adolf Hitler wurde im Jahre 1938 vom “Time Magazin” zum “Man Of The Year” gewählt. Grund war das deutsche Wirtschaftswunder ab 1933.

Zusammenfassung

Fassen wir also das bislang Ausgeführte einmal zusammen.

Das Deutsche Reich ab 1933 war militärisch seinen kriegslüsternen Nachbarn weit unterlegen. Die Wehrmacht konnte keinen gezielten Angriffskrieg gegen seine Nachbarn führen. England, Frankreich, Polen und Russland planten dagegen einen Angriffskrieg auf das Deutsche Reich, um die erfolgreiche deutsche Exportwirtschaft endgültig zu “zerschlagen”, das deutsche Volk zu vernichten oder seine Ideologie auf ganz Europa auszuweiten, für die das deutsche Volk geopfert werden sollte.

Die Mär, dass das Deutsche Reich ein “Großdeutsches Reich” oder gar einen “Lebensraum im Osten” anstrebte, war bis hierhin überführt. Das Deutsche Reich strebte stets einen friedlichen Umgang mit seinen Nachbarn an, doch wurde diese Bemühung seit 1933 von seinen Nachbarn nicht geteilt.

Berlin wollte Frieden. Dies bewiesen die zahlreichen Friedensangebote an London und Paris, die von den Empfängern nicht gewürdigt wurden. Ganz im Gegenteil, London sah darin eine deutsche Schwäche.

Bereits seit 1919 rüsteten England und Frankreich, aber auch Russland, ihr Militär auf, während die Weimarer Republik seine Rei

wehr abrüsten sollte.

Hitler sah im Jahre 1933 ganz klar, dass gegen das Deutsche Reich ein falsches Spiel gespielt wurde. Folgerichtig rüstete er die Reichswehr auf, um mit seinen Feinden gleichzuziehen.

Dass die Volksdeutschen in den Nachbarländern Österreich, Tschechoslowakei und Polen den Schutz des Deutschen Reichswehr suchten, kann man Berlin nicht anlasten. Hitler erkannte, dass die Volksdeutschen in den Ländern körperlich misshandelt und gesellschaftlich und politisch unterdrückt wurden.

Folgerichtig holte er die deutschen Landsleute zurück in das Deutsche Reich. So würde jeder ordnungsgemäß organisierte Staat mit seinen Staatsangehörigen umgehen, die in Nachbarländern unterdrückt und gefoltert wurden.

Ich möchte mich noch einem Thema widmen, das wir allerdings nur kurz streifen können. Zu diesem Thema möchte sich bitte der Leser selber seine Meinung bilden. Aus verständlichen Gründen möchte ich es nicht weiter ausführen:

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